Breitensport, Nachwuchs

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Weesen
17./18. Juli 2026

EASF 2026: VORSCHAU SCHWEIZERMEISTERSCHAFT 30m

Am 17. und 18. Juli 2026 werden in Weesen – eingebettet in das Eidgenössische Armbrustschützenfest – die Schweizermeisterschaften (SM) mit der Armbrust auf die 30m-Distanz ausgetragen. Dabei werden gesamthaft pro Kategorie «Elite» und «Junioren U23» je drei Meistertitel vergeben. 

  • 2-Stellung (stehend/kniend)
  • Stehend
  • Kniend

Die Wettkämpfe können vor Ort (Zuschauer und Gäste sind herzlich willkommen) oder über die «resulty» Live-Links hautnah mitverfolgt werden. 

Zeitplan 

Freitag, 17.07.2026: Kniend-Meisterschaft

  • 12:30-14:00 Uhr: Elite Kniend
  • 14:30-16:00 Uhr: Junioren Kniend
  • ab 16:15 Uhr: Elite Kniend FINAL
  • ab 17:15 Uhr: Junioren Kniend FINAL
  • 19:00 Uhr: Absenden (Speerhalle)

Samstag, 18.07.2026: Stehend- und 2-Stellungs-Meisterschaft

  • 12:30-14:00 Uhr: Elite und Junioren Stehend
  • 14:30-16:00 Uhr: Elite und Junioren Kniend
  • ab 16:30 Uhr: Elite 2-Stellung FINAL
  • ab 17:15 Uhr: Junioren 2-Stellung FINAL
  • 20:00 Uhr: Absenden (Speerhalle)
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Breitensport

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Weesen
13. Juli 2026

EASF 2026: GELUNGENER START

Nach über drei Jahren Vorbereitungszeit, unzähligen Frondienststunden mit viel Herzblut und Engagement, schlaflosen Nächten und einigen Sorgenfalten konnte das Eidgenössische Armbrustschützenfest (EASF) 2026, das vom 9. bis 19. Juli in Weesen ausgetragen wird, am 9. Juli eröffnet werden.

«Wir sind froh, dass das Fest nun eröffnet ist. Wir haben viel Arbeit in die Festvorbereitungen gelegt und waren zuversichtlich, dass unser Plan aufgeht», so Co-OK-Präsident Ernst Zellweger. «Aber es kommt der Punkt, da kannst du nicht weiter planen. Mit dem Fest-Start kann die Planung nun umgesetzt werden, und wir sind zuversichtlich, dass wir den knapp 800 angemeldeten Armbrustschützinnen und Armbrustschützen ein tolles Fest mit vielen Highlights bieten werden.»

Offizieller Tag: Die Fahne wird übergeben

Der offizielle Tag war für den 12. Juli geplant, ein Tag mit besonderer Wichtigkeit für die Veranstalter: Viele Ehrengäste waren zu Gast, und die Verbandsfahne des Eidgenössischen Armbrustschützenverbandes EASV wurde offiziell in die Hände der Organisatoren des EASF 2026 übergeben. Dem feierlichen Akt ging ein Fahnenumzug voraus, bei dem die Verbandsfahne von den Unterverbands- und Vereinsfahnen begleitet wurde. «Dies ist ein besonderer Anlass, und ich bin stolz, mit meiner Fahne heute die EASV-Verbandsfahne begleiten zu dürfen!», sagte einer der Unterverbands-Fähnriche sichtlich berührt.

Fahnenübergabe und Fahnengruss, eine besondere Ehrerbietung an die Fahne des EASV, fanden als feierlicher Akt im Beisein des Organisationskomitees, vieler Sponsoren und Ehrengäste aus Politik, Sport und Militär sowie zahlreicher Festbesucherinnen und -besucher in der Speerhalle in Weesen statt.

Zu den Ehrengästen gehörte unter anderem KKdt Benedikt Roos, Chef der Armee, der kurzfristig für den verhinderten Bundesrat Martin Pfister einsprang und den Armbrustschützinnen und Armbrustschützen die besten Grüsse aus Regierung und Armee überbrachte.

Die St. Galler Kantonsregierung liess sich die Teilnahme nicht nehmen: Kantonsrats-Präsidentin Andrea Abderhalden-Hämmerli richtete eine Begrüssungsansprache an die Besucherinnen und Besucher sowie an alle Armbrustschützinnen und Armbrustschützen und zeigte sich sichtlich erfreut, dass das EASF in ihrem Kanton stattfindet. «Die Wertschätzung, die uns die St. Galler Regierung damit entgegenbringt, erfüllt uns mit Stolz und grosser Freude!», so der zufriedene Co-OK-Präsident Marcel Benz.

Die Gemeindepräsidentin Rhea Gisler zeigte sich hocherfreut, die Schweizer Armbrustfamilie in Weesen zu Gast zu haben, und ist überzeugt, dass Weesen ein perfekter Gastgeber sein wird. Ihre Worte brachten es auf den Punkt: «Für Weesen bedeutet dieses Eidgenössische Armbrustschützenfest weit mehr als einen sportlichen Grossanlass. Es bringt Menschen zusammen. Es schafft Begegnungen. Es verbindet Generationen. Und es zeigt, was möglich wird, wenn viele Menschen gemeinsam an dieselbe Idee glauben.»

Auch EASV-Präsident Martin Schneider wandte sich an seine Armbrustfamilie und liess von Anfang an seine persönliche Dankbarkeit sowie jene des Dachverbandes spüren: «Dass wir uns alle heute hier versammeln und den offiziellen Tag des EASF 2026 in Weesen feiern dürfen, ist keine Selbstverständlichkeit. Ohne den Einsatz und das uneigennützige Engagement von initiativen Verbandsvertretern aus dem OASV würde hier nichts stattfinden. Allen voran ist es Ernst Zellweger und Marcel Benz gelungen, den Verband OASV für dieses Projekt zu motivieren und alle Vereine und Verbandsmitglieder dafür zu gewinnen. Dank diesem bedingungslosen Einsatz für unseren Sport ist das möglich geworden, und dafür bedanke ich mich im Namen der Verbandsleitung und sicher auch aller Armbrustschützinnen und Armbrustschützen von ganzem Herzen.»

Feuertaufe bestanden

Die grösste Armbrustschiessanlage der Welt, mit ihren 36 Scheibenzügen speziell für das EASF 2026 aufgestellt, musste bereits am ersten Tag ihre Feuertaufe bestehen: Am 9. Juli fand das traditionelle Behörden-, Medien- und Sponsorenschiessen statt, mit dem ein EASF eröffnet wird.

Ein Highlight jagt das nächste

Neben dem normalen Festbetrieb und einem attraktiven Unterhaltungsprogramm standen bereits mehrere sportliche Höhepunkte auf dem Programm.

Am 9. Juli wurden die Ostschweizer Verbandsmeisterschaften ausgetragen. Dabei gelang Co-OK-Präsident Ernst Zellweger eine besondere Leistung: Er gewann die Bronzemedaille, obwohl er bis kurz vor Wettkampfbeginn noch mit Vorbereitungsarbeiten fürs EASF beschäftigt war. Kurz umgezogen, treffsicher das Programm absolviert und Bronze geholt, das muss ihm erst einmal nachgemacht werden!

Am 11. Juli folgte mit den EASV-Verbändewettkämpfen in den Kategorien Elite, Junioren U23 und Veteranen bereits das nächste sportliche Highlight, das bei den Armbrustschützinnen und Armbrustschützen traditionell einen besonderen Stellenwert geniesst.

Das erste Festwochenende wurde am 12. Juli mit dem SwissCup-Finalwettkampf abgeschlossen. Die 16 besten Teams der Schweiz, qualifiziert über eine Qualifikations- und zwei Cup-Runden, kämpften bei hochsommerlichen Temperaturen in einem spannenden Final um die Meisterehren.

Geglückter Start

Co-OK-Präsident Ernst Zellweger zeigt sich äusserst zufrieden mit dem Start und dem ersten Wochenende. «Natürlich sind noch die einen oder anderen Probleme aufgetreten, und natürlich haben wir auch Punkte entdeckt, die noch verbessert werden können. Aber alles in allem sind wir sehr zufrieden mit dem Start unseres Grossanlasses. Und was mich einfach immer wieder begeistert, sind die tollen Begegnungen mit unseren Festbesucherinnen und Festbesuchern und die schönen Momente, die wir gemeinsam verbringen dürfen.»

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Weesen
12. Juli 2026

EASF 2026: INDOOR SWISS SHOOTING SwissCup 30m FINAL

Der Finalwettkampf des SwissCup Armbrust 30m, eingebettet in das Eidgenössische Armbrustschützenfest (EASF) in Weesen, hätte am 12. Juli spannender nicht sein können. Bei widrigen Bedingungen sicherte sich Rümlang den Titel zum dritten Mal in Serie und verwies die Teams aus Bürglen und Frutigen auf die Ehrenplätze.

Während sich Weesen frühmorgens noch bei angenehmer, ja sogar kühler und erfrischender Temperatur präsentierte, begann sich die Sonne gegen 10:30 Uhr durchzusetzen und heizte das Schiesszelt pünktlich zum Wettkampfbeginn um 13:00 Uhr auf annähernd gefühlte Backofen-Temperatur auf.

Den 16 Finalisten-Teams (ein Team besteht aus vier Athletinnen bzw. Athleten), die sich über eine Qualifikations- und zwei Cup-Runden für den Final vom 12. Juli qualifiziert hatten, stand eine schwere Aufgabe bevor. Zusätzlich zur drückenden Hitze kam nun auch noch Wind auf, der böig und teilweise sehr heftig über die Schiessanlage zog. Eine Kombination, die bei den Armbrustschützinnen und Armbrustschützen nicht sonderlich beliebt ist.

Attraktiver und spannender Final

Die grösste Armbrust-Schiesssportanlage der Welt mit 36 Laufscheiben, speziell für das EASF aufgebaut, machte es möglich, den SwissCup-Final nicht wie üblich in vier Ablösungen durchzuführen, sondern jeweils zwei Teammitglieder jedes Teams gleichzeitig antreten zu lassen und den Wettbewerb damit auf zwei Ablösungen zu verkürzen.

Mit 32 Armbrustschützinnen und Armbrustschützen in einer Schiesslinie und gut platzierten Bildschirmen für das Publikum, auf denen Resultate und aktualisierte Ranglisten liefen, wurde der Final für Wettkämpferinnen, Wettkämpfer und das zahlreich aufmarschierte Publikum gleichermassen attraktiv.

Rümlang verteidigt Titel

Das Team aus Rümlang, das 2023 noch ohne Podestplatz vom Platz gehen musste, gewann den SwissCup-Titel in den letzten beiden Jahren und ging als Titelverteidiger und Favorit an den Start.

Bereits nach der ersten Ablösung, geprägt von Hitze, Wind und schwierigen Lichtverhältnissen, stand fest: «Rümlang 1» wollte den Titel verteidigen. Nach der ersten Wettkampfhälfte führten sie die Zwischenrangliste mit 376 Punkten und drei Zählern Vorsprung auf «Zug 1» an, dicht gefolgt von «Rümlang 2» auf Medaillenkurs. Die Spannung für die zweite Ablösung war entsprechend gross.

Bei ähnlichen Bedingungen wie im ersten Durchgang brachte «Rümlang 1» den Vorsprung ins Ziel und sicherte sich mit 758 Punkten zum dritten Mal in Serie den SwissCup-Sieg Armbrust 30m.

Um die restlichen Podestplätze wurde hart gekämpft. «Zug 1», nach dem ersten Durchgang noch auf Silberkurs, fiel in der zweiten Ablösung auf Platz sechs zurück und verpasste damit den erhofften Heimsieg. Dafür steigerte sich «Bürglen 1» vom vierten auf den zweiten Platz und holte sich mit drei Punkten Rückstand erneut Silber, wie schon vor drei Jahren.

Auch «Frutigen 1» legte eine starke zweite Ablösung hin: Nach Platz sieben im ersten Durchgang wettete das Team den Vier-Punkte-Rückstand auf Bronze wett und verdrängte «Rümlang 2» vom Podest auf den undankbaren vierten Platz.

Keine absoluten Spitzenresultate

Mit den sehr schwierigen Bedingungen hatten alle zu kämpfen. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass in diesem Jahr die absoluten Spitzen-Einzelresultate ausblieben.

Waren am EASF 2022 in Neuwilen noch 780 Punkte (Team «Zug 1») nötig, um den Titel zu gewinnen, so genügten in diesem Jahr 758 Punkte, ein deutliches Zeichen dafür, unter welch schwierigen Bedingungen der Wettkampf zu absolvieren war.

Mit den Bedingungen am besten zurecht kamen dabei Ralf Zellweger (Herisau-Waldstatt, 195), Joel Brüschweiler (Bürglen, 194), Marcel Ryter (Frutigen, 194), Michel Stuber (Zug, 193) und Joëlle Baumgartner (Rümlang, 193). Für diese Leistungen ernteten sie an der Rangverkündung grossen Applaus und Anerkennung.

Begeisterung

SwissCup-Wettkampfleiter Daniel Hinnen (Rümlang) zeigte sich begeistert von der Schiesssportanlage in Weesen: «Den Wettkampf hier in Weesen in einer so top hergerichteten Schiessanlage bestreiten zu dürfen, ist absolut grossartig. Dem OK des EASF 2026 gebührt unsere Anerkennung und unser Dank dafür.» Und ergänzte schmunzelnd: «Die Infrastruktur war einzigartig, und für die schwierigen Wetterbedingungen kann der Veranstalter nicht verantwortlich gemacht werden. Aber die Athletinnen und Athleten haben sich gut geschlagen!»

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Weesen
11. Juli 2026

EASF 2026: VERBÄNDEWETTKAMPF 30m

Während der Verbändewettkampf bei den Junioren jedes Jahr stattfindet, wird dieser Wettbewerb bei der Elite und den Veteranen nur an einem Eidgenössischen Armbrustschützenfest (EASF) durchgeführt. Dementsprechend ein Leckerbissen und ein Wettkampf-Highlight für die Organisatoren und Teilnehmenden des 26. EASF, das vom 09.-19. Juli 2026 in Weesen stattfindet.

Der 11. Juli stand ganz im Zeichen der Verbändewettkämpfe in den Kategorien «Elite», «Junioren U23» und «Veteranen». Die fünf Kantonal- bzw. Regionalverbände der Schweiz

  • BKAV Berner Kantonaler Armbrustschützenverband
  • OASV Ostschweizer Armbrustschützenverband
  • TASV Thurgauer Armbrustschützenverband
  • ZSAV Zentralschweizer Armbrustschützenverband
  • ZKAV Zürcher Kantonaler Armbrustschützenverband

hatten aus ihren Reihen die besten Armbrustschützinnen und -schützen zu stellen, die sich über interne Qualifikationen für die Final-Teilnahme und Vertretung ihres Verbandes empfehlen durften.

Die Anzahl selektionierter und damit am Final teilnehmenden Armbrustschützinnen und -schützen pro Verband ist abhängig von der Verbandsgösse (Anzahl Mitglieder) und das Verbands-Resultat am Final errechnet sich aus dem Durchschnitt aller geschossenen Einzelresultate.

Teilnahme verpflichtet

«Für den eigenen Verband an den Start gehen zu dürfen, erfüllt mich mit Stolz und verpflichtet mich, mein Bestes zu geben. Gleichzeitig macht es mich aber auch sehr nervös! Ich muss nicht nur für mich ein gutes Resultat erzielen – meine Leistung wirkt sich auf die Team-Leistung aus und nimmt mich so in die Verantwortung!» wusste ein Finalteilnehmer zu erzählen. Eine Aussage, die den Charakter des Wettkampfes vollumfänglich widerspiegelt und gleichzeitig erklärt, warum der Verbändewettkampf bei den Armbrustschützinnen und -schützen ein hohes Ansehen geniesst und mit grosser Vorfreude und Spannung erwartet wurde.

Zentralschweiz dominiert

Das Team aus der Zentralschweiz (ZSAV) dominierte den nicht einfachen, von sommerlicher Hitze geprägten und von Windböen durchzogenen Elite-Final. Vor vier Jahren (am Verbändewettkampf am EASF 2022 in Neuwilen/TG) mussten sie sich noch mit Bronze zufrieden geben. In diesem Jahr führte kein Weg an den Zentralschweizern vorbei und so durften sie sich verdient als neuen Elite-Meister feiern lassen.

Die Zürcher hingen den Zentralschweizern hart an den Fersen und beinahe hätte es gereicht, sich vom zweiten Platz, der 2022 erreicht werden konnte, auf den obersten Podestplatz zu steigern. Aber eben nur beinahe – und so durften die Zürcher erneut Silber entgegen nehmen und schafften es gar, die Berner, die sich vor vier Jahren Gold sicherten und in Weesen als Titelverteidiger an den Start gingen, hinter sich zu lassen.

Rangliste Elite
1. ZSAV 8 Finalisten 187.125
2. ZKAV 11 Finalisten 186.091
3. BKAV 6 Finalisten 185.833
4. TASV 5 Finalisten 184.600
5. OASV 5 Finalisten 184.400

Beeindruckende Höchstresultate

Trotz der schwierigen Bedingungen wurden von den einzelnen Athletinnen und Athleten in dem über 20 Schüsse führenden Wettkampf – was einem Punktemaximum von 200 Punkten entspricht – beeindruckende Einzel-Resultate erzielt.

Joëlle Baumgartner und Jürg Ebnöther (beide ZKAV) hatten dabei die Nase vorn und erzielten mit je 195 Punkten das Tageshöchstresultat (über alle drei Wettkampf-Kategorien).

Zürcher Junioren triumphieren

Was der Zürcher Elite verwehrt bleib, wurde von den Zürcher U23-Junioren umgesetzt. Vor vier Jahren in Neuwilen/TG auf dem zweiten Platz, konnten sie sich in diesem Jahr durchsetzen und sich die Krone aufsetzen lassen.

Damit war es auch nicht verwunderlich, dass die höchsten drei Einzelresultate ebenfalls von Zürchern, Lorin Pisà (189), Cyril Tappolet (188) und Yoric Pisà (186), geschossen wurden.

Die Berner Junioren hatten sich so einigens vorgenommen. Am EASF 2022 belegten sie den für die Berner ungewohnten letzten Platz. Dass sie dies kein zweites mal erleben wollten, war ihr erklärtes Ziel, das sie mit dem zweiten Schlussrang deutlich erreichten. Das Podest wurde mit den Thurgauern komplettiert, die sich wie schon vor vier Jahren Bronze umhängen liessen.

Rangliste Junioren
1. ZKAV 9 Finalisten 180.667
2. BKAV 4 Finalisten 179.750
3. TASV 5 Finalisten 171.400
4. ZSAV 8 Finalisten 167.875
5. OASV 5 Finalisten 164.400

Titelverteidigung der Berner

Während bei der Elite und den Junioren in diesem Jahr neue EASF-Titelgewinner gekürt wurden, konnte das Veteranen-Team der Berner seinen Titel erfolgreich verteidigen.

Der ehemalige BKAV-Präsident René Eschmann konnte mit seinen 194 Punkten (dem Tageshöchstresultat bei den Veteranen) einen wesentlichen Teil zu diesem Berner-Erfolg beisteuern.

Die Zentralschweizer zeigten nicht nur bei der Elite eine gute Leistung. Bei den Veteranen trumpften sie ebenfalls auf, erkämpften sich verdient den zweiten Platz und verwiesen die Gastgeber aus der Ostschweiz und den dritten Rang.

Rangliste Veteranen
1. BKAV 7 Finalisten 186.429
2. ZSAV 8 Finalisten 185.250
3. OASV 5 Finalisten 184.000
4. TASV 5 Finalisten 179.600
5. ZKAV 10 Finalisten 173.500

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Sponsoren

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Weesen
09. Juli 2026

EASF 2026: BEHÖRDEN-, MEDIEN- UND SPONSORENSCHIESSEN

Traditionsgemäss wird das Eidgenössische Armbrustschützenfest (EASF) mit dem Behörden-, Medien- und Sponsorenschiessen eröffnet, ein Anlass, bei dem für einmal nicht der sportliche Erfolg im Zentrum steht. Vielmehr ging es am 9. Juli in Weesen darum, all jenen Menschen und Organisationen Danke zu sagen, ohne die das 26. Eidgenössische Armbrustschützenfest ein Traum geblieben wäre, und ihnen gleichzeitig den faszinierenden Armbrustsport näherzubringen.

Die geladenen Gäste zeigten sich beeindruckt von der eigens für das Schützenfest bereitgestellten Armbrust-Schiesssportanlage: 36 Laufscheiben wurden installiert, um den rund 800 erwarteten Armbrustschützinnen und -schützen ein Fest der Superlative auszurichten.

Nach einer kurzen, kurzweiligen Begrüssung durch Co-OK-Präsident Marcel Benz, der Fest und Infrastruktur knapp vorstellte, wurde die Schiessanlage freigegeben: Der erste Wettkampf am EASF 2026 konnte beginnen.

Die Helfer- und Betreuer-Crew stand bereit, um die Gäste bei ihrem ersten Kontakt mit der Armbrust optimal zu begleiten. Kniend oder sitzend brachten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hinter der auf einer Auflage platzierten Armbrust in Stellung, um nach kurzer Instruktion und unter guter Betreuung ihre ersten Pfeile auf die Zielscheiben schnellen zu lassen.

Treffsichere Gäste

«Das ist gar nicht so einfach, wie es aussieht!», war der Kommentar so mancher Gäste, die an diesem Tag zum ersten Mal Gelegenheit hatten, ihre Treffsicherheit mit der Armbrust unter Beweis zu stellen.

Im Vordergrund stand der Spass, und ausnahmslos zeigten sich die Gäste begeistert vom Armbrustsport. Die erzielten Resultate konnten sich durchaus sehen lassen. Kein Wunder also, dass Co-OK-Präsident Marcel Benz den Gästen nach Sichtung der Resultate den Vorschlag unterbreitete, sich ernsthaft mit einer Mitgliedschaft bei den Armbrustschützen Weesen zu beschäftigen.

Beim anschliessenden gemeinsamen Abendessen und der Rangverkündung in der Speerhalle wurde bei der Verlesung der Resultate kräftig und anerkennend applaudiert.

Der Kick-off-Anlass hat Spass gemacht, und die Gäste zeigten sich einhellig sehr zufrieden. Der Armbrustsport hat an diesem Abend neue Freunde gewonnen!

Das Fest kann beginnen

Mit dem gelungenen Kick-off sind die letzten Vorbereitungen abgeschlossen, und die Organisatoren blicken dem eigentlichen Festbeginn am 10. Juli, an dem die Festteilnehmerinnen und Festteilnehmer ihre ersten Stiche absolvieren, zuversichtlich entgegen. «Wir sind bereit für die Armbrustschützinnen und -schützen», so Urs Heeb, Chef Schiesswesen. Per 09.07.2026, 07:00 Uhr, hatten sich bereits 777 Sportschützinnen und Sportschützen angemeldet.

Ein EASF wird nur alle drei bis vier Jahre ausgetragen. Wer 2026 nicht dabei ist, hat etwas verpasst!

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Veteranen

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Pfungen
26./27. Juni 2026

EIDGENÖSSISCHES VETERANENSCHIESSEN 2026

Die Veteranen des Eidgenössischen Armbrustschützenverbandes (VV EASV) durften dieses Jahr Gastrecht beim Armbrustschützenverein Pfungen geniessen. 127 Schützen beteiligten sich an den Wettkämpfen. Bei einem kühlen Getränk konnte nicht nur über die Hitze sondern auch über die Resultate diskutiert werden.

Die Armbrustschützen Pfungen, ein eher kleiner Verein, überraschten mit einem Grossaufgebot an Helfenden. Von der Standaufsicht über die Küche bis zum Service: alles funktionierte zur vollen Zufriedenheit. Speziell zu erwähnen ist die der Hitze angepasste Speisekarte!

Sowohl die Schiessanlage als auch die Schützenstube waren sehr gut vorbereitet. So stand einem interessanten Wettkampf nichts mehr im Weg.

Mannschaftswettkampf

Im Mannschaftswettkampf hatte die Gruppe «Yburg» aus Wattwil die Nase ganz knapp vorn. Mit 168 Pkt. verwiesen sie die Gruppe Bero (Beringen) und Dübelstein (Dübendorf) mit je 167 Pkt. auf die nachfolgenden Plätze. (Total 27 Gruppen)

Der «Oldie»

Im Oldie Stich wurde das Maximalresultat von 100 Punkten nicht erreicht, aber auch die 99 Pkt (Kurt Röthlin) sowie die 98 Pkt (Renato Schulthess, Andreas Berger) dürfen sich sehen lassen. Die ausgesetzte Sonderprämie, bei 100 Pkt. in einem der beiden letzten Schüsse, wurde von Hansueli Tschiemer gewonnen.

Bedingungen 

Wie bereits in den vergangenen Jahren waren die ungewohnt hohen Temperaturen die grösste Herausforderung. Dies war sicher auch ein Grund für die vielen Abmeldungen. Um das Problem der grossen Hitze etwas zu entschärfen, haben die Veranstalter im Stand einige grosse Ventilatoren aufgestellt. Diese brachten wenigsten einen leichten Luftzug. Trotzdem musste nach dem Wettkampf die spezielle Schiessausrüstung getrocknet werden. Freitag- und Samstagvormittag war für gute Resultate sehr geeignet, weil es nahezu windstill war.

Für den einen oder anderen Tiefschuss konnte jedoch nicht nur das Wetter verantwortlich
gemacht werden.

Fazit

Die Armbrustveteranen dürfen auf einen «hitzigen» Anlass zurückblicken. Die Wärme hat einigen Aktiven doch stark zugesetzt. Die Teilnehmerzahl war gegenüber dem letzten Jahr um 33 Schützen tiefer. Da es in den letzten Jahren um diese Zeit jeweils immer sehr heiss war, müsste vielleicht einmal eine zeitliche Verschiebung in Betracht gezogen werden, dies zum Schutz der Veteranen.

Den Kameraden aus Pfungen gebührt ein grosses Lob: Toller Einsatz, es mangelte an nichts. Danke schön.

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Breitensport

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Weesen
22. Juni 2026

EASF 2026: SPATENSTICH IN WEESEN

Der Startschuss für die Infrastrukturarbeiten des diesjährigen Schützen-Highlights ist gefallen: In Weesen wurde der offizielle Spatenstich für die Fest- und Schiessanlage des Eidgenössischen Armbrustschützenfestes (EASF) vollzogen. Vom 9. bis 19. Juli wird die Gemeinde am Walensee zum landesweiten Zentrum des Armbrustsports. Der anspruchsvolle Aufbau der Infrastruktur wird durch ein starkes Netzwerk aus dem Zivilschutz, lokalen Freiwilligen und der Plattform Swiss Volunteers realisiert.

Höchste Präzision beim Aufbau

Der Aufbau der Schiessanlage erfordert logistische Meisterleistungen. Die gesamte Infrastruktur muss innerhalb kürzester Zeit absolut präzise und sicher errichtet werden. Neben den eigentlichen Schiesslägern entsteht auch ein Campingplatz für die Teilnehmenden, Verpflegungsstände sowie Zonen für das Publikum. Das Organisationskomitee betont, dass beim Bau strengste Sicherheits- und Umweltauflagen eingehalten werden, um den Schutz von Mensch und Natur am Walensee zu garantieren.

Vorfreude auf zehn Tage Spitzensport

Das OK zeigt sich hocherfreut, dass mit dem Baustart der Grossanlass in die finale Vorbereitungsphase einbiegt. Die Organisatoren erwarten ein Schützenfest der Extraklasse, das neben dem sportlichen Wettkampf auch die Kameradschaft und die Tradition des Armbrustschiessens in den Vordergrund stellt. Die Bevölkerung von Weesen und der gesamten Region ist herzlich eingeladen, die Wettkämpfe im Juli hautnah mitzuverfolgen und die Festatmosphäre zu geniessen.

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Breitensport
20. Juni 2026

INDOOR SWISS SHOOTING SwissCup 30m: 2. CUP-RUNDE

Mit dem Abschluss der zweiten Cup-Runde stehen die 16 Teams, die am 12. Juli im Rahmen des Eidg. Armbrustschützenfestes (EASF) 2026 in Weesen den Final bestreiten werden, fest.

Das überzeugendste Rundenresultat konnte das Team «Zug 1» vorweisen, das mit 775 Punkten (Christof Arnold 198, Marcel Bütler 195, Michel Stuber 193, Bruno Gössi 189) das höchste Resultat in der zweiten Cup-Runde vorzuweisen hatte. Damit hat das Team aus Zug, das in den letzten drei Jahren immer auf dem Podest anzutreffen war (1x Silber und 2x Bronze), seine Ambitionen, in diesem Jahr nach Gold zu greifen, deutlich gemacht. Dass das Team «Rümlang 1» (768), das
den SwissCup 2024 und 2025 für sich entscheiden konnte, und auch das Team «Frutigen 1» (771), das 2023 zuoberst auf dem Podest stand, im Kampf um den Titel ebenfalls ein gewichtiges Wort mitzusprechen haben, konnten beide Teams mit klaren Siegen in ihren Cup-Feldern ebenfalls unterstreichen.

Vier neue Teams

Vier Teams, die sich im Vorjahr nicht für die Finalteilnahme qualifizieren konnten, haben in diesem Jahr den Sprung ins Finale geschafft: «Degersheim 1», «Gurtnellen 1», «Rheineck 1» und «Kriechenwil 1». Sie werden alles daran setzen, die Finalteilnehmer und vor allem die Favoriten-Teams in Bedrängnis zu bringen und für eine Überraschung zu sorgen.

Hohe Einzelresultate

Die zweite Cup-Runde war erneut geprägt von hohen Einzelresultaten. Das Punktemaximum von 200 Punkten wurde – wie schon in der ersten Cup-Runde – zwar nicht erreicht, aber mit 199 Punkten ist Patrick Wick (Horgen) knapp an diesem Ziel vorbeigeschrammt. Auch die 198 Punkte von Christof Arnold (Zug) und die 197 Punkte von Joel Brüschweiler (Bürglen) und Ralf Zellweger (Herisau-Waldstatt) deuten darauf hin, welches Niveau am Finalwettkampf zu erwarten ist.

Spannender Final wird erwartet

Der Finalwettkampf erhält in diesem Jahr eine spezielle Bühne. Er wird in das EASF 2026 eingebettet und wird am Sonntag, 12. Juli als sportliches Highlight am «Offiziellen Tag des EASF 2026» ausgetragen werden. Damit dürfen sich die Sportlerinnen und Sportler über einen grossen Publikumsaufmarsch freuen. Für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt!

 

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Nachwuchs

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Rümlang
08. Juni 2026

JUNGSCHÜTZENAUSBILDUNG BEIM ASV RÜMLANG

Jugendarbeit und Nachwuchsausbildung wird bei den Armbrustschützen Rümlang gross geschrieben und mit Herzblut und viel Engagement hat sich der Rümlanger Aurelio Schellenbaum der Aufgabe verschrieben, seinen Schützlingen die «Faszination Armbrustschiessen» näher zu bringen und sie auf ihrem Weg zum Erfolg zu begleiten.

Jeden Montag von 18:00 bis 20:00 stehen den Jungschützinnen und Jungschützen fachkundige Personen im Schützenstand Rümlang zur Seite.

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Leistungssport

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Innsbruck AUT
04.-06. Juni 2026

AUSTRIA OPEN 10m INNSBRUCK 2026

Vom 04.-06. Juni wurden in Innsbruck die international gut besetzten «Austria Open» mit der Armbrust auf die 10m-Distanz ausgetragen. Das Turnier, an dem sich sechs Nationen (AUT, CRO, CZE, FRA, GER, SUI) in die Startliste eingetragen hatten und das von Deutschland und Frankreich dominiert worden war, zeigte das Schweizer Team gute Leistungen und konnte sich drei Podestplätze sichern.

  • Silber für Joel Brüschweiler bei den Männern
  • Bronze für Joëlle Baumgartner bei den Frauen
  • Bronze für das Schweizer Team
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