Leistungssport

 | 

Châteauroux (FR)
08. August 2026

EM 2026: JOËLLE BAUMGARTNER GEWINNT KNIEND-TITEL

Die Europameisterschaften mit der Armbrust auf die 10- und 30m-Distanz, die vom 04. bis 08. August im französischen Châteauroux ausgetragen wurden, sind bereits wieder Geschichte. Zum Abschluss holt sich Joëlle Baumgartner den Europameister-Titel in der 30m Kniend-Wertung bei den Frauen gefolgt von ihrer Team-Kollegin Monika Hurschler, die Bronze gewinnt. Bei den Männern sichert sich Sven Bachofner auf die 30m-Distanz in der Königsdisziplin (2-Stellung; stehend/kniend) Bronze und in der Kniend-Wertung Silber.

 

Die amtierende Eidgenössische Schützenkönigin 2026 zeigte auch an der Europameisterschaft, dass in der 30m-Kniendstellung kein Weg an ihr vorbei führt. Nachdem sie am Vortag im Team-Wettbewerb mit 293 Punkten bereits das höchste Resultat erzielt hatte, doppelte sie am 8. August mit 292 Punkten nach und fügt ihrem Palmarès mit dem Titel «Europameisterin Armbrust 30m / Frauen / kniend» einen weiteren wichtigen Titel hinzu.

Drei Tage zuvor feierte sie in der 10m-Teamwertung bei den Frauen bereits den ersten Europameister-Titel und damit darf sich die amtierende Doppel-Weltmeisterin nun auch Doppel-Europameisterin nennen.

Beinahe hätte im Kniend-Wettkampf bei den Frauen ein Schweizer Doppelsieg gefeiert werden können – wäre da nicht die Französin Lisa Roettele dazwischen gegrätscht, die Monika Hurschler zwei Punkte abnahm und Hurschler auf den dritten Podestplatz verdrängte.

 

Glücklos in der 2-Stellung

Sie hatte sich im 2-Stellungswekktkampf bei den Frauen als Drittplatzierte für den Final qualifiziert und nach 10 Finalschüssen lag sie zusammen mit dem französischen Duo Lena Giannini und Coline Hamelin auf dem zweiten Zwischenrang: Monika Hurschler.

Dann kam der verhängnisvolle elfte Finalschuss. Hurschler musste sich eine «Fünf» notieren lassen. Ein Schusswert, den sie in den letzten Jahren wohl nie auf ihr Konto verbuchen musste. Damit war der bis zu diesem Schuss sehr realistische Traum vom Podestplatz, den Hurschler in der Stehendwertung mit dem vierten Platz bereits knapp verpasst hatte, zum Bedauern des gesamten Schweizer Teams geplatzt und sie musste auf dem siebten Schlussrang aus dem Final ausscheiden.

 

Bachofner liefert ab

Nach dem hochkarätigen Kniend-Resultat vom Vortag in der Teamwertung lagen die Schweizer Hoffnungen bei den 30m-Wettbewerben der Männer auf Sven Bachofner. Und er erfüllte und übertraf diese Erwartungen, indem er mit Silber und Bronze gleich zweimal Edelmetall in die Schweiz entführte.

In der Königsdisziplin, dem 2-Stellungswettkampf «stehend» und «kniend» konnte sich der 25jährige Zürcher gegen die starke Konkurrenz behaupten und sich in der Qualifikation auf dem dritten Platz für einen Podestplatz im Final empfehlen.

Nach einem guten Finalstart war Bachofner nach den ersten zehn Finalschüssen immer auf dem zweiten und dritten Platz der Zwischenrangliste anzutreffen, fing dann aber im 14. Finalschuss eine «Sieben» ein, die der Deutsche Simon Eigelsperger ausnutzte, um sich auf den zweiten Zwischenrang vorzudrängen und Bachofner auf den dritten Platz zu verweisen.

Den Grundstein für seinen 2-Stellungs-Erfolg legte Bachofner bereits im Kniend-Wettkampf, der neben der Qualifikation für den 2-Stellungsfinal auch als Resultat für den Kniend-Titel gewertet wurde.

Dabei konnte Bachofner an das Top-Resultat vom Vortag anknüpfen bzw. dieses wiederholen. Seine 290 Punkte reichten aus, sich mit Silber auszeichnen zu lassen und sich künftig Vize-Europameister «Armbrust 30m / Männer / kniend» nennen zu dürfen.

 

Fazit

Mit drei Europameister-Titeln, sieben Silber- und fünf Bronze-Medaillen in die Schweiz zurückzukehren, kann durchaus als Erfolg bezeichnet werden.

In den 10m-Wettbewerben wurden die Erwartungen übertroffen – in den 30m-Wettkämpfen nicht ganz erreicht. Die Konkurrenz aus Frankreich und Deutschland war riesig und die Schweiz konnte sich phasenweise gut gegen diese Übermacht behaupten.

Dass die Schweiz keine U23-Teams am Start hatte, muss als Mangel gewertet werden und es ist zu hoffen, dass sich dies sowohl im 10m- als auch im 30m-Bereich an den nächsten Titelwettkämpfen anders darstellen wird.

 

Ranglisten (Auszug)

Elite 30m / Männer / 2-Stellung: 1. Michael Dhalluin (FRA). 2. Simon Eigelsperger (GER). 3. Sven Bachofner (SUI). 8. Marco Vetsch (SUI).

Elite 30m / Männer / stehend: 1. Simon Eigelsperger (GER). 2. Marius Klöckers (GER). 3. Louis Fürst (GER). 7. Sven Bachofner (SUI). 8. Marco Vetsch (SUI).

Elite 30m / Männer / kniend: 1. Thomas Debenne (FRA). 2. Sven Bachofner (SUI). 3. Simon Eigelsperger (GER). 7. Marco Vetsch (SUI).

Elite 30m / Frauen / 2-Stellung: 1. Lena Giannini (FRA). 2. Alexandra Geng (FRA). 3. Coline Hamelin (FRA). 5. Sarah Hügli (SUI). 6. Joëlle Baumgartner (SUI). 7. Monika Hurschler (SUI). 8. Svenja Wehle (SUI).

Elite 30m / Frauen / stehend: 1. Lena Giannini (FRA). 2. Lisa Roettele (FRA). 3. Alexandra Geng (FRA). 4. Monika Hurschler (SUI). 5. Svenja Wehle (SUI). 7. Joëlle Baumgartner (SUI). 8. Sarah Hügli (SUI).

Elite 30m / Frauen / kniend: 1. Joëlle Baumgartner (SUI). 2. Lisa Roettele (FRA). 3. Monika Hurschler (SUI). 5. Sarah Hügli (SUI). 6. Svenja Wehle (SUI).

...weiterlesen
Leistungssport

 | 

Châteauroux (FR)
07. August 2026

EM 2026: STEPHAN LORETZ IST EUROPAMEISTER

In den Senioren-Wettkämpfen der Europameisterschaften mit der Armbrust auf die 30m-Distanz vom 7. August in Châteauroux (Frankreich) konnten die Schweizer gleich mehrere Erfolge feiern! Stephan Loretz durfte sich als neuer Kniend-Europameister ausrufen lassen und Christof Arnold liess sich als Vize-Meister «2-Stellung» und «Kniend» feiern. Diese Leistungen wurden komplettiert mit dem Vize-Meister-Titel von Yoric Pisà bei den U23-Junioren in der Kniend-Stellung und der Silber-Medaille des Schweizer Teams in der Open-Class.

 

Bereits am Vortag hatte sich Stephan Loretz die Bronze-Medaille bei den Senioren auf die 10m-Distanz gesichert. Dieses Erfolgserlebnis nahm er mit in den 30m-Wettkampf und liess sich mit 292 Punkten zum neuen Kniend-Europameister der Senioren krönen.

Es war eine knappe Entscheidung – klebte ihm sein Team-Kollege Christof Arnold immer an den Fersen. Der Rückstand von Arnold betrug lediglich ein Punkt – aber der Schweizer Doppelsieg war damit gesichert. Loretz und Arnold waren in der Kniend-Stellung eine Klasse für sich. Der Vorsprung von Arnold auf den drittplatzierten Mathias Wübbe (GER) betrug bemerkenswerte zehn Punkte!

 

Arnold zum Zweiten

Der 2-Stellungs-Wettkampf (stehend und kniend) bei den Senioren sah es nach der Qualifikation sehr gut aus für die Schweizer: Loretz auf Rang eins und Arnold auf Rang drei! Eine verheissungsvolle Ausgangslage für den alles entscheidenden Schlussfinal.

Nach den ersten zehn Schüssen des Finals war die Welt noch in Ordnung. Arnold lag punktgleich mit dem Franzosen Christophe Geng und dem Deutschen Mathias Wübbe in Führung und Loretz teilt sich punktgleich mit Gebhard Fürst (GER) den vierten Zwischenrang. Alles war offen. Loretz musste dann aber im elften und im 13. Schuss je eine «Acht» hinnehmen und schied auf dem fünften Platz aus.

Arnold und Geng schenkten sich nichts und lagen nach dem 16. Finalschuss punktgleich an der Spitze – was zum «Stechen» (Shoot-Off) führte, das der Franzose mit einer «Zehn» und Arnold mit einer «Neun» abschloss. Knapp am Titel vorbei dürfte sich Arnold jedoch verdient zum Vize-Europameister küren lassen.

 

Silber in der «30m Open-Class»

Mit dem Team-Wettkampf in der Kategorie «Open-Class» auf die 30m-Distanz stand am 7. August ein weiterer Leckerbissen auf dem Programm.

Das Schweizer Team «Schweiz 1» (Joëlle Baumgartner, Sven Bachofner, Monika Hurschler) haben dabei gut gekämpft – mussten sich aber von «Deutschland 1» geschlagen geben. Mit 1705 Punkten und einem Rückstand von neun Punkten auf ihre Bezwinger und mit 13 Punkten Vorsprung auf ihre Verfolger aus Frankreich durften sie sich Silber umhängen lassen.

Bemerkenswert ist dabei die Betrachtung der Einzelresultate. Sven Bachofner hatte das beste Kniend-Resultat (290) aller Männer vorzuweisen und Joëlle Baumgartner konnte das beste Gesamt-Resultat (578) und das beste Kniend-Resultat (293) des gesamten Teilnehmerfeldes auf ihr Konto verbuchen.

 

Pisà bei den Junioren

Der einzige Schweizer U23-Junior Yoric Pisà hat sich an seiner ersten Europameisterschaft gut geschlagen und er konnte sich in der Kniend-Wertung der U23-Wertung mit überzeugenden 289 Punkten den Vize-Europameister-Titel sichern.

Im 2-Stellungswettbewerb vermochte Pisà in der Qualifikationsrunde zu überzeugen und er qualifizierte sich auf dem zweiten Rang für den Final. Im Schlussfinal verliess ihn aber das Wettkampfglück und Pisà musste auf dem siebten Rang ausscheiden.

 

Ranglisten (Auszug)

Open-Class Team 30m: 1. Deutschland 1. 2. Schweiz 1 (Joëlle Baumgartner, Monika Hurschler, Sven Bachofner,). 3. Frankreich 2. 4. Frankreich 1. 5. Schweiz 2 (Sarah Hügli, Svenja Wehle, Marco Vetsch).

U23 30m / 2-Stellung: 1. Yanis Saitre (FRA). 2. Lea Sophie Beneke (GER). 3. Elias Stelzl (GER). 7. Yoric Pisà (SUI).

U23 30m / stehend: 1. Yanis Saitre (FRA). 2. Axele Thomas (FRA). 3. Yonis Coquillon (FRA). 6. Yoric Pisà (SUI).

U23 30m / kniend: 1. Yonis Coquillon (FRA). 2. Yoric Pisà (SUI). 3. Lea Sophie Beneke (GER).

Senioren 30m / 2-Stellung: 1. Christophe Geng (FRA). 2. Christof Arnold (SUI). 3. Gebhard Fürst (GER). 5. Stephan Loretz (SUI). 7. Marcel Germann (SUI).

Senioren 30m / stehend: 1. Christian Dressel (GER). 2. Gebhard Fürst (GER). 3. Mathias Wübbe (GER). 4. Stephan Loretz (SUI). 5. Christof Arnold (SUI). 7. Marcel Germann (SUI).

Senioren 30m / kniend: 1. Stephan Loretz (SUI). 2. Christof Arnold (SUI). 3. Mathias Wübbe (GER). 7. Marcel Germann (SUI).

Senioren 30m / Team: 1. Deutschland. 2. Schweiz (Christof Arnold, Stefan Loretz, Marcel Germann).

...weiterlesen
Leistungssport

 | 

Châteauroux (FR)
06. August 2026

EM 2026: ZWEIMAL EDELMETALL AM ZWEITEN WETTKAMPFTAG

Stephan Loretz ist immer für einen Podestplatz gut. Der 57-jährige Urner wurde seinem Ruf gerecht und konnte sich an den Armbrust-Europameisterschaften, die vom 04. bis 08. August im französischen Châteauroux stattfinden, im Senioren-Wettkampf vom 6. August gut behaupten, mit der starken Konkurrenz mithalten und sich über Bronze freuen.

 

Stephan Loretz hatte bereits in der Qualifikationsrunde abgeliefert und sich mit dem dritten Qualifikationsrang den Einzug in den Final der besten Acht in der Senioren-Klasse gesichert.

Im Final musste er dann Phasen durchstehen, in denen er in der Zwischenrangliste nicht in den Podestplatzierungen anzutreffen war. Fokussiert und konzentriert liess er sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und schaffte es, seinen dritten Qualifikations-Rang im Finalwettkampf zu bestätigen.

Neben Loretz hatte auch Christof Arnold den Sprung in den Finalwettkampf geschafft. In der Qualifikation noch auf Rang sechs, gelang es Arnold, im Final zuzulegen und diesen auf dem zwar undankbaren aber bemerkenswerten vierten Platz abzuschliessen.

Im Team-Wettkampf standen bei den Senioren nur zwei Teams am Start. Das Schweizer Team (Stephan Loretz, Christof Arnold, Marcel Germann) musste sich dabei dem Team aus Deutschland beugen und sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

 

Achtungs-Erfolg im Mixed-Team

Im Mixed-Team Wettbewerb konnte das Schweizer Team einen ansehnlichen Achtungserfolg erzielen. Während «Schweiz 1» (Joëlle Baumgartner, Sven Bachofner) die Qualifikationsrunde nicht überstand, konnte sich «Schweiz 2» (Monika Hurschler, Christof Arnold) für den Final qualifizieren.

Hoffnungen flammten auf, an die Erfolge vom Vortag anknüpfen zu können. Aber leider klappte dies nicht und einmal mehr musste sich das Schweizer Team mit dem undankbaren vierten Schlussrang zufrieden geben, der aus Schweizer Sicht aber dennoch als Achtungs-Erfolg gewertet werden darf.

Frankreich (das gleich mit zwei Teams auf dem Podest stand) und Deutschland waren zu stark.

Der Kampf um Gold hätte nicht spannender sein können und wurde im letzten Finaldurchgang entschieden, in dem sich «Deutschland 1» überraschenderweise eine Acht und eine Neun notieren lassen musste während «Frankreich 1» zwei Zehner verbuchen und sich damit zum Europameister ausrufen lassen konnte.

 

Ranglisten (Auszug)

Senioren 10m / Männer / Einzel: 1. Christophe Geng (FRA). 2. Christian Dressel (GER). 3. Stephan Loretz (SUI). 4. Christof Arnold (SUI). 11. Marcel Germann (SUI).

Mixed-Team 10m: 1. France 1. 2. Germany 1. 3. France 3. 4. Switzerland 2 (Monika Hurschler, Christof Arnold). Switzerland 1 (Joëlle Baumgartner, Sven Bachofner).

...weiterlesen
Leistungssport

 | 

Châteauroux (FR)
05. August 2026

EM 2026: GOLD UND ZWEIMAL BRONZE IN 10m-DISTANZ

Das gab es noch nie! Das Schweizer Frauen-Team kann sich an den Armbrust-Europameisterschaften, die vom 04. bis 08. August im französischen Châteauroux stattfinden, im Teamwettkampf auf die 10m-Distanz gegen die 10m-Grossmächte Frankreich und Deutschland durchsetzen und Gold gewinnen. Im Einzel-Wettbewerb zeigt Joëlle Baumgartner eine fantastische Leistung und gewinnt Bronze.

 

Damit hatte im Vorfeld zu den Europameisterschaften niemand gerechnet. Während sich die Schweizer Sportlerinnen und Sportler in den 30m-Wettbewerben durchaus Medaillenchancen ausrechnen können, würde es in den 10m-Wettkämpfen schwierig werden, mit der vordersten Spitze und den Favoritinnen und Favoriten aus Deutschland und Frankreich mitzuhalten. Aber es kam anders.

 

Gold für das Frauenteam

Die Schweizerinnen Monika Hurschler, Joëlle Baumgartner und Svenja Wehle zeigten bereits in den Qualifikations-Wettkämpfen der Einzelwertung, deren Resultate als Team-Resultat gewertet werden, sehr gute Leistungen und konnten sich mit 1153 Punkten vor Frankreich und Deutschland verdient Gold sichern.

 

Bronze für Baumgartner

Die amtierende 10m-Schweizermeisterin Joëlle Baumgartner fand sich nach der Qualifikationsrunde auf dem sechsten Platz, konnte im Final zulegen und diesen auf dem dritten Platz abschliessen. Ihre Teamkollegin Monika Hurschler, die die Qualifikation auf dem hervorragenden zweiten Platz beenden konnte, musste im 13. Schuss eine Achterwertung hinnehmen und schied auf dem undankbaren vierten Schlussrang aus.

 

Männer-Team unter Wert geschlagen

Das Schweizer Männerteam konnten nicht an den Erfolg des Frauenteams anknüpfen. Das notwendige Wettkampfglück blieb ihnen versagt und sie mussten sich unter Wert geschlagen geben. In den Einzelwettbewerben fanden sie sich am Schluss der Rangliste wieder und im Teamwettbewerb war der Abstand zu den dominierenden Teams aus Frankreich und Deutschland immens. Der Umstand, dass nur drei Teams am Start waren, verhalf ihnen dann aber doch noch zu einem Podestplatz.

 

Ranglisten (Auszug)

Elite 10m / Männer / Einzel: 1. Michael Dhalluin (FRA). 2. Simon Eigelsperger (GER). 3. Julien Messiasse (FRA). 10. Yoric Pisà (SUI). 11. Sven Bachofner (SUI). 12. Marco Vetsch (SUI).

Elite 10m / Männer/ Team: 1. Frankreich. 2. Deutschland. 3. Schweiz.

Elite 10m / Frauen / Einzel: 1. Alexandra Geng (FRA). 2. Lisa Roettele (FRA). 3. Joëlle Baumgartner (SUI). 4. Monika Hurschler (SUI). 8. Sarah Hügli (SUI). 9. Svenja Wehle (SUI).

Elite 10m / Frauen / Team: 1. Schweiz. (Monika Hurschler, Joëlle Baumgartner, Svenja Wehle) 2. Frankreich. 3. Deutschland.

...weiterlesen
Leistungssport

 | 

Châteauroux (FR)
04.-09. August 2026

EM 2026: RESULTATE LIVE MIT resulty

An der Armbrust-Europameisterschaft 2026 in Châteauroux (Frankreich) kommt erstmals resulty für die komplette Resultatverarbeitung zum Einsatz.

Während der gesamten Wettkampfwoche können Startlisten, Zwischenresultate und Ranglisten live verfolgt werden. Die Resultate werden laufend aktualisiert und sind sowohl auf dem Smartphone als auch am Computer jederzeit verfügbar.

Der EASV freut sich, dass die in der Schweiz entwickelte Plattform an einer internationalen Meisterschaft eingesetzt wird, und wünscht der Schweizer Delegation viel Erfolg.

...weiterlesen
Breitensport

 | 

Weesen
09.-19. Juli 2026

FESTABSCHLUSS 26. EASV

Das 26. Eidgenössische Armbrustschützenfest (EASF) in Weesen ist nach elf intensiven Fest- und Wettkampftagen erfolgreich zu Ende gegangen. Vom historischen Festgelände an der Walensee-Riviera ziehen die Organisatoren eine rundum positive Bilanz und setzten neue Massstäbe für die Schweizer Armbrustfamilie. Rund 800 Schützinnen und Schützen aus der ganzen Schweiz reisten nach Weesen, um in packenden Wettkämpfen ihre Meister zu ermitteln. Den emotionalen Höhepunkt bildete der finale Ausstich, aus dem Joëlle Baumgartner als neue Eidgenössische Schützenkönigin hervorging.

 

Infrastruktur

Das Festgelände «im Moos» in Weesen bot eine logistische Meisterleistung. Für die Wettkämpfe wurde die weltweit grösste temporäre Armbrustschiessanlage errichtet. Das Bauteam installierte insgesamt 36 Scheibenzüge auf freiem Feld. Die gesamte Schiessanlage wurde als temporäres Bauwerk konzipiert. Unmittelbar nach Festende erfolgt der vollständige und umweltschonende Rückbau. Trotz anspruchsvoller Bedingungen mit phasenweiser Sommerhitze und wechselnden Winden am Walensee funktionierte die Technik jederzeit einwandfrei.

Ein provisorischer Campingplatz für Wohnwagen, Camper und klassische Zelte bot den Schützinnen und Schützen sowie Besuchern optimale Bedingungen für die Übernachtung unmittelbar neben der Schiessanlage. Sanitäre Anlagen mit WC- und Duschgelegenheiten befanden sich direkt nebenan.

 

Sportliche Bilanz und Höhepunkte

Die Wettkämpfe zogen Schützinnen und Schützen aus der gesamten Schweiz an, die in knienden und stehenden Positionen um höchste Punktzahlen kämpften.

Swiss-Cup-Final

Bereits am ersten Festwochenende (12. Juli) fand der prestigeträchtige Swiss-Cup-Final statt. Unter schwierigen Windverhältnissen bewies das Team aus Rümlang Nervenstärke aus Stahl und verteidigte den Titel erfolgreich gegen starke nationale Konkurrenz.

Schweizermeisterschaften

Michael Götti (ASV Altstätten), der als Personalchef im OK amtete, sicherte sich überraschend Gold im Kniend-Wettkampf der Elite. Joëlle Baumgartner holte sich den Stehend-Titel und Simon Beyeler gewann die Meisterschaft in der 2-Stellung. Bei den U23 schwang Yoric Pisà im Stehend wie auch in der 2-Stellung obenaus. In der U23 Kniend-Wertung gewann sein jüngerer Bruder Lorin Pisà.

Bei den aufgelegt schiessenden Ehrenveteranen siegte Andreas Berger von Muri-Gümligen und bei den frei schiessenden der 82-jährige (!) Paul Gantenbein aus Oberengstringen. Bei den aufgelegt schiessenden Veteranen verteidigte der Wattwiler André Nikles erfolgreich den Titel und bei den frei schiessenden Veteranen ging der Sieg zu Christof Arnold nach Zug.

Der Königsausstich

Am Sonntag, dem 19. Juli, traten die 35 besten Schützinnen und Schützen der Schweiz zum finalen Ausstich an. In einem hochspannenden Finale setzte sich Joëlle Baumgartner mit einem Traumresultat von 298 Punkten erfolgreich durch:

  1. Gold & neue Schützenkönigin: Joëlle Baumgartner, Bad Ragaz
  2. Silber: Irène Beyeler, Schwarzenburg
  3. Bronze: Jürg Ebnöther, Rümlang

 

Festakt

Das EASF 2026 war nicht nur ein Sportfest, sondern auch ein gesellschaftlicher Grosserfolg für die Region Linth-Gebiet. Am 12. Juli wurde der offizielle Festakt mit einem grossen Umzug mit feierlicher Musik der MGH Weesen, der Fahnendelegationen und im dabei sein vieler Zuschauer durch das geschmückte Weesen zelebriert. Begleitet wurde die feierliche Zeremonie von hochrangigen Gästen aus Politik und Sport.

Korpskommandant Benedikt Roos (Chef der Armee) sprang kurzfristig für den verhinderten VBS-Vorsteher Bundesrat Martin Pfister ein. In seiner Rede überbrachte er den Schützinnen und Schützen die besten Grüsse der Landesregierung und der Schweizer Armee. Er betonte den hohen Stellenwert von Präzision, Konzentration und traditionellen Werten im Sport sowie deren Verankerung in der Schweizer Kultur.

Andrea Abderhalden-Hämmerli (St. Galler Kantonsratspräsidentin) repräsentierte als frisch gewählte „höchste St. Gallerin“ die kantonale Politik. Sie hob in ihrer Ansprache die Bedeutung des Ehrenamts hervor und spiegelte damit ihr persönliches Präsidialmotto „Fortschritt und Tradition verbinden“

Rhea Gisler (Gemeindepräsidentin Weesen) hiess die Schützenfamilie im Namen der Austragungsgemeinde am Walensee herzlich willkommen. In ihrem Grusswort unterstrich sie die grosse Bedeutung des nationalen Grossanlasses für die Region und die lokale Bevölkerung.

Martin Schneider (EASV-Präsident) leitete den feierlichen Akt, bei dem die geschichtsträchtige Verbandsfahne offiziell in die Hände der Organisatoren des EASF 2026 übergeben wurde. Er würdigte den unermüdlichen Einsatz des Organisationskomitees und der vielen Helfer im Vorfeld des dreijährlichen Turniers.

 

Rahmenprogramm

Die Festivitäten mit diversen Live-Musikgruppen zogen zahlreiche Besucher an. Ein besonderer Publikumsmagnet war das Konzert der Swiss Armed Forces Big Band in der Speerhalle und Geni Good mit «äm Nötzli siine Chlötzli» in der FC Arena.

Der Krönungssonntag mit dem Festabsenden wurde von einem monumentalen Alphornkonzert und der MG Amden umrahmt, das viele Zuschauer anlockte und die Speerhalle prall füllen liess.

 

Fazit des Organisationskomitees

Das OK zieht eine durchwegs positive Bilanz. Nach über drei Jahren intensiver Vorbereitungszeit und tausenden geleisteten Frondienststunden der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wurden alle Erwartungen übertroffen. Das Fest verlief absolut friedlich und fair. Weesen hat sich als erstklassiger, malerischer Gastgeber für den Schweizer Schiesssport präsentiert und die Werte von Tradition, Präzision und moderner Vereinsdynamik perfekt vereint.

Das Organisationskomitee bedankt sich herzlich bei allen Sponsoren, den Behörden der Gemeinde Weesen, den unzähligen freiwilligen Helfern sowie der gesamten Schweizer Schützenfamilie für dieses unvergessliche Fest.

...weiterlesen
Breitensport

 | 

Weesen
19. Juli 2026

EASF 2026: NEUE ARMBRUST-SCHÜTZENKÖNIGIN

Mit dem Schützenkönig-Ausstich wurde am 19. Juli der letzte Wettkampf des Eidgenössischen Armbrustschützenfestes (EASF) ausgetragen. Joëlle Baumgartner (ASV Rümlang) zeigte dabei Nerven aus Stahl, legte eine beeindruckende Leistung hin und liess sich als zweite Frau in der Geschichte des Schweizer Armbrust-Sports mit dem höchsten Titel auszeichnen, der an einem EASF vergeben wird. Silber und Bronze gingen an Irène Beyeler (ASG Schwarzenburg) und Jürg Ebnöther (ASV Ried-Gibswil).

«Neben dem Gewinn des Gesamt-Weltcups fehlt mir ein weiterer Titel, den ich unbedingt in mein Palmarès aufnehmen will – und dies ist die Auszeichnung zur Schützenkönigin am Eidgenössischen Armbrustschützenfest.» erklärte Baumgartner in einem Interview kurz vor Festbeginn. Und dieses Ziel hat sie mit einer beinahe nicht zu überbietenden Leistung am EASF 2026 in Weesen erreicht.

Kopf-an-Kopf Rennen

Die Qualifikationsresultate waren hoch und es empfahlen sich gleich mehrere der 35 im Final stehenden Sportschützinnen und Sportschützen für den Titel des Schützenkönigs. Die Differenz zwischen dem nach der Qualifikation führenden Jürg Ebnöther (ASV Ried-Gibswil; 295.7 Punkte) und dem zehnten Qualifikationsrang betrugen gerade mal 3.7 Punkte.

Baumgartner nicht zu bremsen

Während die Windverhältnisse den Sportlerinnen und Sportlern an den beiden Vortagen während der Schweizermeisterschafts-Finalwettkämpfe alles abverlangte, hätten die Schiessbedingungen am Schützenkönigsausstich kaum besser sein können. Das kurze und heftige Gewitter kurz vor Finalbeginn flachte so schnell ab wie es gekommen war.

Baumgartner gehörte dann auch zu denjenigen, die die Phase der Probeschüsse kurz hielt und zügig zum Finalprogramm wechselte. «Ob das Wetter halten würde, wusste ich nicht und so habe ich versucht, meinen Rhythmus so schnell als möglich zu finden und mein Programm zügig und fokussiert zu absolvieren.» erklärte Baumgartner nach dem Wettkampf.

Und sie fand ihren Rhythmus. Pfeil um Pfeil liess sie ins Scheibenzentrum schnellen. Auf zwölf «Zehner» folgte zweimal eine «Neun», denen wiederum 16 «Zehner. Mit dem Tages-Höchstresultat von 298 Punkten (100/98/100), was ein Punkt über dem aktuellen ebenfalls von Baumgartner gehaltenen Weltrekord liegt, beendete Baumgartner den Wettkampf als eine der ersten und hatte sich mit ihrer überragenden Performance eine gute Basis für den Titelgewinn gelegt.

Harter Kampf um Silber und Bronze

Bald wurde ersichtlich, dass das Top-Resultat von Baumgartner für den Titelgewinn ausreichen wird – und so entbrannte ein harter Kampf um die beiden verbleibenden Podestplätze.

Michel Stuber (ASG Zug) konnte sich fantastische 297 Punkte auf sein Konto schreiben lassen und auch sein Qualifikationsresultat von 290.083 Punkten konnte sich sehen lassen. Aber der Rückstand aus der Qualifikation war zu gross, als dass er sich für einen Podestplatz hätte empfehlen können.

Jürg Ebnöther konnte mit einem Punkt Vorsprung auf Irène Beyeler bzw. eineinhalb Punkte auf Simon Beyeler in den Final starten. Da war nicht viel Luft und ein Punkt kann unter Umständen auch schnell eingebüsst werden. Das Schwarzenburger Geschwisterpaar schloss den Final mit je 293 Punkten ab – was für Ebnöther bedeutete, dass er ebenfalls 293 Punkte erzielen musste, um den zweiten Podestplatz für sich beanspruchen zu können. Dies gelang ihm nicht. Mit den von ihm erzielten 292 Punkten hatte er den Vorsprung auf Irène Beyeler eingebüsst und hatte in der Gesamtwertung die identische Punktzahl wie Irène Beyeler auf seinem Konto stehen. Das Reglement besagt, dass in einem solchen Fall das höhere Final-Resultat den Ausschlag gibt. Damit gelang es Irène Beyeler den Qualifikationssieger Ebnöther abzufangen und ihn auf den dritten Podestplatz zurück zu drängen.

Knapp am Podest vorbei rutschte der Titelverteidiger Simon Beyeler. Seine 293 Punkte aus dem Final reichten nicht aus, den Qualifikations-Rückstand auf Ebnöther wettzumachen und so musste er sich – nachdem er am Vortag Gold in der 2-Stellungs-Schweizermeisterschaft gewinnen konnte – mit dem undankbaren vierten Schlussrang zufrieden geben.

Königliches Podest

Das Schützenkönig-Podest, auf dem neben der neuen Schützenkönigin eine ehemalige Schützenkönigin und ein ehemaliger Schützenkönig standen, konnte sich sehen lassen.

Irène Beyeler konnte sich vor 20 Jahren am EASF 2006 in Ettiswil als erste Frau zur Eidgenössischen Schützenkönigin ausrufen lassen und Jürg Ebnöther stand vor zehn Jahren am Schützenkönigsfinal in Zürich zuoberst auf dem Podest.

Die 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schlussfinals können stolz auf sich sein. Bereits durch die Teilnahme am Schluss-Final blicken sie auf ein erfolgreiches EASF zurück. Sich in einem Feld von knapp 800 Festteilnehmerinnen und Festteilnehmern unter den besten 35 Armbrustschützinnen und Armbrustschützen wieder zu finden, ist eine Leistung, die Anerkennung verdient.

Erfolgreiches Coaching

Im kurz nach dem Wettkampf geführten Interview mit Joëlle Baumgartner wollte der EASF Co-Präsident Marcel Benz u.a. auch wissen, wie sie sich denn auf das Fest als solches und vor allem auch auf den Schützenkönigs-Wettbewerb vorbereitet habe.

Baumgartner schmunzelte kurz und erklärte, dass sie sich Hilfe geholt hatte: «Ich habe vor wenigen Wochen eine Freundin, die selbst eine äusserst erfolgreiche Karriere als Armbrustschützin durchlebt hat und auch über nationale und internationale Wettkampferfahrung verfügt, gebeten, mich mental aber auch in technischen Feinheiten zu unterstützen. Was sie dann auch gemacht hat.»

Einen Namen hat sie im Interview nicht genannt – aber in einem anderen Gespräch liess sie dann verlauten, wer ihr da so erfolgreich unter die Arme gegriffen hatte. Es ist keine geringere als Sonja Haller von den Armbrustschützen Horgen, der es gelungen ist, mit Baumgartner Korrekturen in der Schiessstellung auszuarbeiten und umzusetzen und Baumgartner auch mental zu unterstützen und auf die Wettkämpfe vorzubereiten. Mit Erfolg, wie es sich nun gezeigt hat. Neben dem Schützenkönigstitel konnte Baumgartner auch Gold und Silber an den Schweizermeisterschaften gewinnen und auch in den Ranglisten der einzelnen Fest-Stiche ist Baumgartner in den vordersten Rängen anzutreffen.

Mit 293.5 Punkten belegte Baumgartner hinter Ebnöther, Irène Beyeler (ASG Schwarzenburg), dem Titelverteidiger Simon Beyeler (ASG Schwarzenburg) und Renato Schultheiss (AS Emmental) den fünften Qualifikationsrang. Diese geringen Differenzen zwischen den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern liessen alles offen und ein spannender Final durfte erwartet werden.

...weiterlesen
Breitensport, Nachwuchs

 | 

Weesen
17./18. Juli 2026

EASF 2026: SCHWEIZER MEISTERSCHAFT 30m

Im Rahmen des Eidgenössischen Armbrustschützenfestes (EASF) wurden am Freitag, 17. und Samstag, 18. Juli in Weesen die neuen Schweizermeisterinnen und -meister mit der Armbrust auf die 30m-Distanz erkoren. Dabei konnte sich der Schwarzenburger Simon Beyeler bei der Elite durchsetzen und den Wettkampf der 2-Stellungs-Meisterschaft, die in Armbrustkreisen als Königsdisziplin bezeichnet wird, in einem spannenden Schlussfinal für sich entscheiden.

Das EASF in Weesen präsentierte sich auch an den Schweizer Meisterschaften als hervorragender Gastgeber. Während den letzten neun Tagen wurden über die Fest- und die Matchmeisterschaft die Vorausscheidungen für die Teilnahme an den Final-Qualifikationen geschossen. In den Kategorien «Elite» und «Junioren U23» standen je drei Titelwettkämpfe auf dem Programm:

  • 2-Stellungsmeisterschaft
  • Stehend-Meisterschaft
  • Kniend-Meisterschaft

Simon Beyeler gewinnt Königsdisziplin

Das Schiesszelt in Weesen – die grösste Armbrust-Schiesssportanlage der Welt – war zum Bersten voll, als sich am Samstagnachmittag die besten acht Armbrustschützinnen und -schützen, die sich zuvor über 30 Schüsse «Stehend» und 30 Schüsse «Kniend» für den Schluss-Final qualifizieren mussten, für den alles entscheidenden und in der Stehend-Stellung zu absolvierenden kommandierten Final der 2-Stellungs-Meisterschaft, der eigentlichen Königsdisziplin im Armbrustschiesssport, bereit machten.

Den Sportlerinnen und Sportlern stand keine leichte Aufgabe bevor. Bereits im 60-schüssigen Qualifikationsprogramm war starker Wind aufgekommen und der eine oder andere Pfeil traf die Zielscheibe dann auch nicht dort, wo er sie hätte treffen müssen. Das plötzlich auftretende Gewitter, das sich mit Donner und starken Regenschauern bemerkbar machte und während dem Finalwettkampf über den Schiessplatz fegte, machte die Sache für die acht Athletinnen und Athleten auch nicht einfacher.

Sie hatten alle zu kämpfen – aber am besten kam Simon Beyeler (ASG Schwarzenburg) mit den misslichen Bedingungen zurecht. Beyeler, der früher zum Nationalkader gehörte und in seiner Karriere bereits mehrere nationale und internationale Titelwettkämpfe für sich hatte entscheiden können, stand am EASF 2016 in Zürich letztmals zuoberst auf dem Schweizermeister-Podest der 2-Stellungs-Meisterschaft. Und genau zehn Jahre später wiederholt er nun dieses Glanzstück und lässt sich zum neuen Schweizermeister in der Königsdisziplin ausrufen.

Die Konkurrenz wollte Beyeler das Feld aber nicht kampflos überlassen. Renato Harlacher (ASV Rümlang), der sich in den ersten zehn Schüssen zwei Achterwertungen notieren lassen musste, lag nach zehn Schüssen mit einem Rückstand von vier Punkten auf den führenden Beyeler direkt hinter dessen Schwester Irène Beyeler (ASG Schwarzenburg) auf dem dritten Zwischenrang – konnte aber in den weiteren Finalschüssen wieder Boden gutmachen. Harlacher, der ebenfalls über nationale und internationale Wettkampferfahrung verfügt und sich vor einem Jahr als Schweizermeister «Stehend» feiern lassen durfte,  gelang es, sich auf den zweiten Platz vorzuarbeiten und mit der Verdrängung von Irène Beyeler auf den Bronze-Platz einen Beyeler-Doppelsieg zu verhindern.

Bei den Junioren/U23 gelang es den Brüdern Yoric und Lorin Pisà (beide ASV Rümlang), ihren Doppelsieg von Vorjahr in derselben Rangfolge zu wiederholen. Das Junioren-Podest wurde komplettiert von Katja Haller (ASV Horgen).

Stehend-Meisterschaft

Für die Titelvergabe in der Stehend-Meisterschaft wurde der 30-schüssige Stehend-Teil der Final-Qualifikation der 2-Stellungsmeisterschaft gewertet. Die Athletinnen und Athleten hatten sichtlich Mühe, die Pfeile bei dem bereits erwähnten Wind ins Scheibenzentrum schnellen zu lassen.

Joëlle Baumgartner (ASV Rümlang) liess sich jedoch durch den immer wieder wechselnden Wind nicht beindrucken, erzielte 286 Punkte (96/96/94) und legte die Messlatte damit sehr hoch an. «Ich war selbst überrascht ob diesem guten Resultat.» meinte Baumgartner nach dem Wettkampf lachend und ergänzt: «Umso mehr freue ich mich über das erzielte Resultat und die Goldmedaille.»

Es ist ihre erste Goldmedaille an Schweizermeisterschaften seit sie 2023 die 2-Stellungsmeisterschaft gewinnen konnte. In den letzten beiden Jahren war Baumgartner immer wieder auf dem Podest anzutreffen – aber für Gold hat es erst in diesem Jahr wieder gereicht.

Baumgartners Abstand zum zweitplatzierten Simon Beyeler war mit fünf Punkten überraschend gross, was ihre Leistung nochmals hervorzuheben vermochte. «Ich bin nicht optimal in den Stehend-Match gestartet.» erklärte Beyeler nach dem Wettkampf und erklärt: «Dies hat mich dann aber auch dazu veranlasst, im Final der 2-Stellungsmeisterschaft noch mehr Sorge zu meinen Schüssen zu tragen.»

Mit lediglich zwei Punkten Rückstand auf Beyeler erfüllte sich Marco Vetsch (AS Höngg) mit dem Sprung auf das Podest und dem Gewinn der Bronze-Medaille einen langjährigen Traum.

«Ich habe schon an vielen Schweizermeisterschaften und auch an internationalen Turnieren teilgenommen. Aber eine Medaille an einer Schweizermeisterschaft blieb mir bisher versagt.» war dem strahlenden Vetsch zu entlocken und er bringt es auf den Punkt: «Und diese Medaille an einem Eidgenössischen Armbrustschützenfest zu gewinnen, lässt meine Bronzemedaille leicht golden glänzen.»

Bei den U23-Junioren zeigt sich nach dem Stehend-Programm bereits das Bild, wie es sich  dann auch nach dem Abschluss der 2-Stellungsmeisterschaft zeigt: Gold für Yoric Pisà, Silber für Lorin Pisà und Bronze für Katja Haller.

Kniend-Meisterschaft

Bereits am Freitag, 17. Juli hatten die Sportlerinnen und Sportler zum Finalwettkampf der Kniend-Meisterschaft anzutreten – und mit dem Resultat bei der Elite hatte wohl keiner gerechnet.

Das gab es noch nie! Michael Götti (ASV Altstätten), der am EASF als Personalchef in die Organisation eingebunden ist und während den letzten acht Tagen mehr organisatorische Aufgaben zu bewältigen hatte und die Konzentration auf den Schiesssport eher zurückstellen musste, brachte das Kunststück fertig, die gesamte Konkurrenz in Schach zu halten und den Finalwettkampf vor Joëlle Baumgartner (ASV Rümlang) und dem Titelverteidiger Joel Brüschweiler (ASV Bürglen) für sich zu entscheiden.

Auf Rang 33 hatte er sich für die Final-Qualifikation qualifiziert, schloss diese auf dem zweiten Platz ab und stand so im Schlussfinal der besten Acht. «Ich konnte unbeschwert an den Schlussfinal antreten. Im schlimmsten Fall wäre ich auf dem achten Platz gelandet – was für mich bereits ein schöner Erfolg gewesen wäre.» kommentierte Götti, der bisher den Sprung auf ein Schweizermeister-Podest noch nie geschafft hatte, lachend seine Goldmedaille und ergänzt: «Der Wind in der Final-Qualifikation und auch im kommandierten Schluss-Final war brutal. Also habe ich mich darauf konzentriert, jeden Schuss sauber abzugeben – und es hat funktioniert.»

Bei den Junioren U23 stand mit Lorin Pisà ein Jungtalent zuoberst auf dem Podest, das im letzten Jahr zwar Podest-Erfahrungen an den Schweizermeisterschaften sammeln durfte – aber in Weesen mit dem Gewinn der Goldmedaille seine erste Kniend-Medaille in Empfang nehmen durfte. Auf den Rängen zwei und drei folgten Yoric Pisà (ASV Rümlang) und Sofia Ryser (ASV Rheineck).

...weiterlesen
Breitensport, Nachwuchs

 | 

Weesen
17./18. Juli 2026

EASF 2026: VORSCHAU SCHWEIZER MEISTERSCHAFT 30m

Am 17. und 18. Juli 2026 werden in Weesen – eingebettet in das Eidgenössische Armbrustschützenfest (EASF) – die Schweizermeisterschaften (SM) mit der Armbrust auf die 30m-Distanz ausgetragen. Dabei werden gesamthaft pro Kategorie «Elite» und «Junioren U23» je drei Meistertitel vergeben. 

  • 2-Stellung (stehend/kniend)
  • Stehend
  • Kniend

Die Wettkämpfe können vor Ort (Zuschauer und Gäste sind herzlich willkommen) oder über die «resulty» Live-Links hautnah mitverfolgt werden. 

Zeitplan 

Freitag, 17.07.2026: Kniend-Meisterschaft

  • 12:30-14:00 Uhr: Elite Kniend
  • 14:30-16:00 Uhr: Junioren Kniend
  • ab 16:15 Uhr: Elite Kniend FINAL
  • ab 17:15 Uhr: Junioren Kniend FINAL
  • 19:00 Uhr: Absenden (Speerhalle)

Samstag, 18.07.2026: Stehend- und 2-Stellungs-Meisterschaft

  • 12:30-14:00 Uhr: Elite und Junioren Stehend
  • 14:30-16:00 Uhr: Elite und Junioren Kniend
  • ab 16:30 Uhr: Elite 2-Stellung FINAL
  • ab 17:15 Uhr: Junioren 2-Stellung FINAL
  • 20:00 Uhr: Absenden (Speerhalle)
...weiterlesen
Breitensport

 | 

Weesen
13. Juli 2026

EASF 2026: GELUNGENER START

Nach über drei Jahren Vorbereitungszeit, unzähligen Frondienststunden mit viel Herzblut und Engagement, schlaflosen Nächten und einigen Sorgenfalten konnte das Eidgenössische Armbrustschützenfest (EASF) 2026, das vom 9. bis 19. Juli in Weesen ausgetragen wird, am 9. Juli eröffnet werden.

«Wir sind froh, dass das Fest nun eröffnet ist. Wir haben viel Arbeit in die Festvorbereitungen gelegt und waren zuversichtlich, dass unser Plan aufgeht», so Co-OK-Präsident Ernst Zellweger. «Aber es kommt der Punkt, da kannst du nicht weiter planen. Mit dem Fest-Start kann die Planung nun umgesetzt werden, und wir sind zuversichtlich, dass wir den knapp 800 angemeldeten Armbrustschützinnen und Armbrustschützen ein tolles Fest mit vielen Highlights bieten werden.»

Offizieller Tag: Die Fahne wird übergeben

Der offizielle Tag war für den 12. Juli geplant, ein Tag mit besonderer Wichtigkeit für die Veranstalter: Viele Ehrengäste waren zu Gast, und die Verbandsfahne des Eidgenössischen Armbrustschützenverbandes EASV wurde offiziell in die Hände der Organisatoren des EASF 2026 übergeben. Dem feierlichen Akt ging ein Fahnenumzug voraus, bei dem die Verbandsfahne von den Unterverbands- und Vereinsfahnen begleitet wurde. «Dies ist ein besonderer Anlass, und ich bin stolz, mit meiner Fahne heute die EASV-Verbandsfahne begleiten zu dürfen!», sagte einer der Unterverbands-Fähnriche sichtlich berührt.

Fahnenübergabe und Fahnengruss, eine besondere Ehrerbietung an die Fahne des EASV, fanden als feierlicher Akt im Beisein des Organisationskomitees, vieler Sponsoren und Ehrengäste aus Politik, Sport und Militär sowie zahlreicher Festbesucherinnen und -besucher in der Speerhalle in Weesen statt.

Zu den Ehrengästen gehörte unter anderem KKdt Benedikt Roos, Chef der Armee, der kurzfristig für den verhinderten Bundesrat Martin Pfister einsprang und den Armbrustschützinnen und Armbrustschützen die besten Grüsse aus Regierung und Armee überbrachte.

Die St. Galler Kantonsregierung liess sich die Teilnahme nicht nehmen: Kantonsrats-Präsidentin Andrea Abderhalden-Hämmerli richtete eine Begrüssungsansprache an die Besucherinnen und Besucher sowie an alle Armbrustschützinnen und Armbrustschützen und zeigte sich sichtlich erfreut, dass das EASF in ihrem Kanton stattfindet. «Die Wertschätzung, die uns die St. Galler Regierung damit entgegenbringt, erfüllt uns mit Stolz und grosser Freude!», so der zufriedene Co-OK-Präsident Marcel Benz.

Die Gemeindepräsidentin Rhea Gisler zeigte sich hocherfreut, die Schweizer Armbrustfamilie in Weesen zu Gast zu haben, und ist überzeugt, dass Weesen ein perfekter Gastgeber sein wird. Ihre Worte brachten es auf den Punkt: «Für Weesen bedeutet dieses Eidgenössische Armbrustschützenfest weit mehr als einen sportlichen Grossanlass. Es bringt Menschen zusammen. Es schafft Begegnungen. Es verbindet Generationen. Und es zeigt, was möglich wird, wenn viele Menschen gemeinsam an dieselbe Idee glauben.»

Auch EASV-Präsident Martin Schneider wandte sich an seine Armbrustfamilie und liess von Anfang an seine persönliche Dankbarkeit sowie jene des Dachverbandes spüren: «Dass wir uns alle heute hier versammeln und den offiziellen Tag des EASF 2026 in Weesen feiern dürfen, ist keine Selbstverständlichkeit. Ohne den Einsatz und das uneigennützige Engagement von initiativen Verbandsvertretern aus dem OASV würde hier nichts stattfinden. Allen voran ist es Ernst Zellweger und Marcel Benz gelungen, den Verband OASV für dieses Projekt zu motivieren und alle Vereine und Verbandsmitglieder dafür zu gewinnen. Dank diesem bedingungslosen Einsatz für unseren Sport ist das möglich geworden, und dafür bedanke ich mich im Namen der Verbandsleitung und sicher auch aller Armbrustschützinnen und Armbrustschützen von ganzem Herzen.»

Feuertaufe bestanden

Die grösste Armbrustschiessanlage der Welt, mit ihren 36 Scheibenzügen speziell für das EASF 2026 aufgestellt, musste bereits am ersten Tag ihre Feuertaufe bestehen: Am 9. Juli fand das traditionelle Behörden-, Medien- und Sponsorenschiessen statt, mit dem ein EASF eröffnet wird.

Ein Highlight jagt das nächste

Neben dem normalen Festbetrieb und einem attraktiven Unterhaltungsprogramm standen bereits mehrere sportliche Höhepunkte auf dem Programm.

Am 9. Juli wurden die Ostschweizer Verbandsmeisterschaften ausgetragen. Dabei gelang Co-OK-Präsident Ernst Zellweger eine besondere Leistung: Er gewann die Bronzemedaille, obwohl er bis kurz vor Wettkampfbeginn noch mit Vorbereitungsarbeiten fürs EASF beschäftigt war. Kurz umgezogen, treffsicher das Programm absolviert und Bronze geholt, das muss ihm erst einmal nachgemacht werden!

Am 11. Juli folgte mit den EASV-Verbändewettkämpfen in den Kategorien Elite, Junioren U23 und Veteranen bereits das nächste sportliche Highlight, das bei den Armbrustschützinnen und Armbrustschützen traditionell einen besonderen Stellenwert geniesst.

Das erste Festwochenende wurde am 12. Juli mit dem SwissCup-Finalwettkampf abgeschlossen. Die 16 besten Teams der Schweiz, qualifiziert über eine Qualifikations- und zwei Cup-Runden, kämpften bei hochsommerlichen Temperaturen in einem spannenden Final um die Meisterehren.

Geglückter Start

Co-OK-Präsident Ernst Zellweger zeigt sich äusserst zufrieden mit dem Start und dem ersten Wochenende. «Natürlich sind noch die einen oder anderen Probleme aufgetreten, und natürlich haben wir auch Punkte entdeckt, die noch verbessert werden können. Aber alles in allem sind wir sehr zufrieden mit dem Start unseres Grossanlasses. Und was mich einfach immer wieder begeistert, sind die tollen Begegnungen mit unseren Festbesucherinnen und Festbesuchern und die schönen Momente, die wir gemeinsam verbringen dürfen.»

...weiterlesen
Breitensport

 | 

Weesen
12. Juli 2026

EASF 2026: INDOOR SWISS SHOOTING SwissCup 30m FINAL

Der Finalwettkampf des SwissCup Armbrust 30m, eingebettet in das Eidgenössische Armbrustschützenfest (EASF) in Weesen, hätte am 12. Juli spannender nicht sein können. Bei widrigen Bedingungen sicherte sich Rümlang den Titel zum dritten Mal in Serie und verwies die Teams aus Bürglen und Frutigen auf die Ehrenplätze.

Während sich Weesen frühmorgens noch bei angenehmer, ja sogar kühler und erfrischender Temperatur präsentierte, begann sich die Sonne gegen 10:30 Uhr durchzusetzen und heizte das Schiesszelt pünktlich zum Wettkampfbeginn um 13:00 Uhr auf annähernd gefühlte Backofen-Temperatur auf.

Den 16 Finalisten-Teams (ein Team besteht aus vier Athletinnen bzw. Athleten), die sich über eine Qualifikations- und zwei Cup-Runden für den Final vom 12. Juli qualifiziert hatten, stand eine schwere Aufgabe bevor. Zusätzlich zur drückenden Hitze kam nun auch noch Wind auf, der böig und teilweise sehr heftig über die Schiessanlage zog. Eine Kombination, die bei den Armbrustschützinnen und Armbrustschützen nicht sonderlich beliebt ist.

Attraktiver und spannender Final

Die grösste Armbrust-Schiesssportanlage der Welt mit 36 Laufscheiben, speziell für das EASF aufgebaut, machte es möglich, den SwissCup-Final nicht wie üblich in vier Ablösungen durchzuführen, sondern jeweils zwei Teammitglieder jedes Teams gleichzeitig antreten zu lassen und den Wettbewerb damit auf zwei Ablösungen zu verkürzen.

Mit 32 Armbrustschützinnen und Armbrustschützen in einer Schiesslinie und gut platzierten Bildschirmen für das Publikum, auf denen Resultate und aktualisierte Ranglisten liefen, wurde der Final für Wettkämpferinnen, Wettkämpfer und das zahlreich aufmarschierte Publikum gleichermassen attraktiv.

Rümlang verteidigt Titel

Das Team aus Rümlang, das 2023 noch ohne Podestplatz vom Platz gehen musste, gewann den SwissCup-Titel in den letzten beiden Jahren und ging als Titelverteidiger und Favorit an den Start.

Bereits nach der ersten Ablösung, geprägt von Hitze, Wind und schwierigen Lichtverhältnissen, stand fest: «Rümlang 1» wollte den Titel verteidigen. Nach der ersten Wettkampfhälfte führten sie die Zwischenrangliste mit 376 Punkten und drei Zählern Vorsprung auf «Zug 1» an, dicht gefolgt von «Rümlang 2» auf Medaillenkurs. Die Spannung für die zweite Ablösung war entsprechend gross.

Bei ähnlichen Bedingungen wie im ersten Durchgang brachte «Rümlang 1» den Vorsprung ins Ziel und sicherte sich mit 758 Punkten zum dritten Mal in Serie den SwissCup-Sieg Armbrust 30m.

Um die restlichen Podestplätze wurde hart gekämpft. «Zug 1», nach dem ersten Durchgang noch auf Silberkurs, fiel in der zweiten Ablösung auf Platz sechs zurück und verpasste damit den erhofften Heimsieg. Dafür steigerte sich «Bürglen 1» vom vierten auf den zweiten Platz und holte sich mit drei Punkten Rückstand erneut Silber, wie schon vor drei Jahren.

Auch «Frutigen 1» legte eine starke zweite Ablösung hin: Nach Platz sieben im ersten Durchgang wettete das Team den Vier-Punkte-Rückstand auf Bronze wett und verdrängte «Rümlang 2» vom Podest auf den undankbaren vierten Platz.

Keine absoluten Spitzenresultate

Mit den sehr schwierigen Bedingungen hatten alle zu kämpfen. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass in diesem Jahr die absoluten Spitzen-Einzelresultate ausblieben.

Waren am EASF 2022 in Neuwilen noch 780 Punkte (Team «Zug 1») nötig, um den Titel zu gewinnen, so genügten in diesem Jahr 758 Punkte, ein deutliches Zeichen dafür, unter welch schwierigen Bedingungen der Wettkampf zu absolvieren war.

Mit den Bedingungen am besten zurecht kamen dabei Ralf Zellweger (Herisau-Waldstatt, 195), Joel Brüschweiler (Bürglen, 194), Marcel Ryter (Frutigen, 194), Michel Stuber (Zug, 193) und Joëlle Baumgartner (Rümlang, 193). Für diese Leistungen ernteten sie an der Rangverkündung grossen Applaus und Anerkennung.

Begeisterung

SwissCup-Wettkampfleiter Daniel Hinnen (Rümlang) zeigte sich begeistert von der Schiesssportanlage in Weesen: «Den Wettkampf hier in Weesen in einer so top hergerichteten Schiessanlage bestreiten zu dürfen, ist absolut grossartig. Dem OK des EASF 2026 gebührt unsere Anerkennung und unser Dank dafür.» Und ergänzte schmunzelnd: «Die Infrastruktur war einzigartig, und für die schwierigen Wetterbedingungen kann der Veranstalter nicht verantwortlich gemacht werden. Aber die Athletinnen und Athleten haben sich gut geschlagen!»

...weiterlesen
Breitensport, Nachwuchs, Veteranen

 | 

Weesen
11. Juli 2026

EASF 2026: VERBÄNDEWETTKAMPF 30m

Während der Verbändewettkampf bei den Junioren jedes Jahr stattfindet, wird dieser Wettbewerb bei der Elite und den Veteranen nur an einem Eidgenössischen Armbrustschützenfest (EASF) durchgeführt. Dementsprechend ein Leckerbissen und ein Wettkampf-Highlight für die Organisatoren und Teilnehmenden des 26. EASF, das vom 09.-19. Juli 2026 in Weesen stattfindet.

Der 11. Juli stand ganz im Zeichen der Verbändewettkämpfe in den Kategorien «Elite», «Junioren U23» und «Veteranen». Die fünf Kantonal- bzw. Regionalverbände der Schweiz

  • BKAV Berner Kantonaler Armbrustschützenverband
  • OASV Ostschweizer Armbrustschützenverband
  • TASV Thurgauer Armbrustschützenverband
  • ZSAV Zentralschweizer Armbrustschützenverband
  • ZKAV Zürcher Kantonaler Armbrustschützenverband

hatten aus ihren Reihen die besten Armbrustschützinnen und -schützen zu stellen, die sich über interne Qualifikationen für die Final-Teilnahme und Vertretung ihres Verbandes empfehlen durften.

Die Anzahl selektionierter und damit am Final teilnehmenden Armbrustschützinnen und -schützen pro Verband ist abhängig von der Verbandsgösse (Anzahl Mitglieder) und das Verbands-Resultat am Final errechnet sich aus dem Durchschnitt aller geschossenen Einzelresultate.

Teilnahme verpflichtet

«Für den eigenen Verband an den Start gehen zu dürfen, erfüllt mich mit Stolz und verpflichtet mich, mein Bestes zu geben. Gleichzeitig macht es mich aber auch sehr nervös! Ich muss nicht nur für mich ein gutes Resultat erzielen – meine Leistung wirkt sich auf die Team-Leistung aus und nimmt mich so in die Verantwortung!» wusste ein Finalteilnehmer zu erzählen. Eine Aussage, die den Charakter des Wettkampfes vollumfänglich widerspiegelt und gleichzeitig erklärt, warum der Verbändewettkampf bei den Armbrustschützinnen und -schützen ein hohes Ansehen geniesst und mit grosser Vorfreude und Spannung erwartet wurde.

Zentralschweiz dominiert

Das Team aus der Zentralschweiz (ZSAV) dominierte den nicht einfachen, von sommerlicher Hitze geprägten und von Windböen durchzogenen Elite-Final. Vor vier Jahren (am Verbändewettkampf am EASF 2022 in Neuwilen/TG) mussten sie sich noch mit Bronze zufrieden geben. In diesem Jahr führte kein Weg an den Zentralschweizern vorbei und so durften sie sich verdient als neuen Elite-Meister feiern lassen.

Die Zürcher hingen den Zentralschweizern hart an den Fersen und beinahe hätte es gereicht, sich vom zweiten Platz, der 2022 erreicht werden konnte, auf den obersten Podestplatz zu steigern. Aber eben nur beinahe – und so durften die Zürcher erneut Silber entgegen nehmen und schafften es gar, die Berner, die sich vor vier Jahren Gold sicherten und in Weesen als Titelverteidiger an den Start gingen, hinter sich zu lassen.

Rangliste Elite
1. ZSAV 8 Finalisten 187.125
2. ZKAV 11 Finalisten 186.091
3. BKAV 6 Finalisten 185.833
4. TASV 5 Finalisten 184.600
5. OASV 5 Finalisten 184.400

Beeindruckende Höchstresultate

Trotz der schwierigen Bedingungen wurden von den einzelnen Athletinnen und Athleten in dem über 20 Schüsse führenden Wettkampf – was einem Punktemaximum von 200 Punkten entspricht – beeindruckende Einzel-Resultate erzielt.

Joëlle Baumgartner und Jürg Ebnöther (beide ZKAV) hatten dabei die Nase vorn und erzielten mit je 195 Punkten das Tageshöchstresultat (über alle drei Wettkampf-Kategorien).

Zürcher Junioren triumphieren

Was der Zürcher Elite verwehrt bleib, wurde von den Zürcher U23-Junioren umgesetzt. Vor vier Jahren in Neuwilen/TG auf dem zweiten Platz, konnten sie sich in diesem Jahr durchsetzen und sich die Krone aufsetzen lassen.

Damit war es auch nicht verwunderlich, dass die höchsten drei Einzelresultate ebenfalls von Zürchern, Lorin Pisà (189), Cyril Tappolet (188) und Yoric Pisà (186), geschossen wurden.

Die Berner Junioren hatten sich so einigens vorgenommen. Am EASF 2022 belegten sie den für die Berner ungewohnten letzten Platz. Dass sie dies kein zweites mal erleben wollten, war ihr erklärtes Ziel, das sie mit dem zweiten Schlussrang deutlich erreichten. Das Podest wurde mit den Thurgauern komplettiert, die sich wie schon vor vier Jahren Bronze umhängen liessen.

Rangliste Junioren
1. ZKAV 9 Finalisten 180.667
2. BKAV 4 Finalisten 179.750
3. TASV 5 Finalisten 171.400
4. ZSAV 8 Finalisten 167.875
5. OASV 5 Finalisten 164.400

Titelverteidigung der Berner

Während bei der Elite und den Junioren in diesem Jahr neue EASF-Titelgewinner gekürt wurden, konnte das Veteranen-Team der Berner seinen Titel erfolgreich verteidigen.

Der ehemalige BKAV-Präsident René Eschmann konnte mit seinen 194 Punkten (dem Tageshöchstresultat bei den Veteranen) einen wesentlichen Teil zu diesem Berner-Erfolg beisteuern.

Die Zentralschweizer zeigten nicht nur bei der Elite eine gute Leistung. Bei den Veteranen trumpften sie ebenfalls auf, erkämpften sich verdient den zweiten Platz und verwiesen die Gastgeber aus der Ostschweiz und den dritten Rang.

Rangliste Veteranen
1. BKAV 7 Finalisten 186.429
2. ZSAV 8 Finalisten 185.250
3. OASV 5 Finalisten 184.000
4. TASV 5 Finalisten 179.600
5. ZKAV 10 Finalisten 173.500

...weiterlesen
Sponsoren

 | 

Weesen
09. Juli 2026

EASF 2026: BEHÖRDEN-, MEDIEN- UND SPONSORENSCHIESSEN

Traditionsgemäss wird das Eidgenössische Armbrustschützenfest (EASF) mit dem Behörden-, Medien- und Sponsorenschiessen eröffnet, ein Anlass, bei dem für einmal nicht der sportliche Erfolg im Zentrum steht. Vielmehr ging es am 9. Juli in Weesen darum, all jenen Menschen und Organisationen Danke zu sagen, ohne die das 26. Eidgenössische Armbrustschützenfest ein Traum geblieben wäre, und ihnen gleichzeitig den faszinierenden Armbrustsport näherzubringen.

Die geladenen Gäste zeigten sich beeindruckt von der eigens für das Schützenfest bereitgestellten Armbrust-Schiesssportanlage: 36 Laufscheiben wurden installiert, um den rund 800 erwarteten Armbrustschützinnen und -schützen ein Fest der Superlative auszurichten.

Nach einer kurzen, kurzweiligen Begrüssung durch Co-OK-Präsident Marcel Benz, der Fest und Infrastruktur knapp vorstellte, wurde die Schiessanlage freigegeben: Der erste Wettkampf am EASF 2026 konnte beginnen.

Die Helfer- und Betreuer-Crew stand bereit, um die Gäste bei ihrem ersten Kontakt mit der Armbrust optimal zu begleiten. Kniend oder sitzend brachten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hinter der auf einer Auflage platzierten Armbrust in Stellung, um nach kurzer Instruktion und unter guter Betreuung ihre ersten Pfeile auf die Zielscheiben schnellen zu lassen.

Treffsichere Gäste

«Das ist gar nicht so einfach, wie es aussieht!», war der Kommentar so mancher Gäste, die an diesem Tag zum ersten Mal Gelegenheit hatten, ihre Treffsicherheit mit der Armbrust unter Beweis zu stellen.

Im Vordergrund stand der Spass, und ausnahmslos zeigten sich die Gäste begeistert vom Armbrustsport. Die erzielten Resultate konnten sich durchaus sehen lassen. Kein Wunder also, dass Co-OK-Präsident Marcel Benz den Gästen nach Sichtung der Resultate den Vorschlag unterbreitete, sich ernsthaft mit einer Mitgliedschaft bei den Armbrustschützen Weesen zu beschäftigen.

Beim anschliessenden gemeinsamen Abendessen und der Rangverkündung in der Speerhalle wurde bei der Verlesung der Resultate kräftig und anerkennend applaudiert.

Der Kick-off-Anlass hat Spass gemacht, und die Gäste zeigten sich einhellig sehr zufrieden. Der Armbrustsport hat an diesem Abend neue Freunde gewonnen!

Das Fest kann beginnen

Mit dem gelungenen Kick-off sind die letzten Vorbereitungen abgeschlossen, und die Organisatoren blicken dem eigentlichen Festbeginn am 10. Juli, an dem die Festteilnehmerinnen und Festteilnehmer ihre ersten Stiche absolvieren, zuversichtlich entgegen. «Wir sind bereit für die Armbrustschützinnen und -schützen», so Urs Heeb, Chef Schiesswesen. Per 09.07.2026, 07:00 Uhr, hatten sich bereits 777 Sportschützinnen und Sportschützen angemeldet.

Ein EASF wird nur alle drei bis vier Jahre ausgetragen. Wer 2026 nicht dabei ist, hat etwas verpasst!

...weiterlesen
Veteranen

 | 

Pfungen
26./27. Juni 2026

EIDGENÖSSISCHES VETERANENSCHIESSEN 2026

Die Veteranen des Eidgenössischen Armbrustschützenverbandes (VV EASV) durften dieses Jahr Gastrecht beim Armbrustschützenverein Pfungen geniessen. 127 Schützen beteiligten sich an den Wettkämpfen. Bei einem kühlen Getränk konnte nicht nur über die Hitze sondern auch über die Resultate diskutiert werden.

Die Armbrustschützen Pfungen, ein eher kleiner Verein, überraschten mit einem Grossaufgebot an Helfenden. Von der Standaufsicht über die Küche bis zum Service: alles funktionierte zur vollen Zufriedenheit. Speziell zu erwähnen ist die der Hitze angepasste Speisekarte!

Sowohl die Schiessanlage als auch die Schützenstube waren sehr gut vorbereitet. So stand einem interessanten Wettkampf nichts mehr im Weg.

Mannschaftswettkampf

Im Mannschaftswettkampf hatte die Gruppe «Yburg» aus Wattwil die Nase ganz knapp vorn. Mit 168 Pkt. verwiesen sie die Gruppe Bero (Beringen) und Dübelstein (Dübendorf) mit je 167 Pkt. auf die nachfolgenden Plätze. (Total 27 Gruppen)

Der «Oldie»

Im Oldie Stich wurde das Maximalresultat von 100 Punkten nicht erreicht, aber auch die 99 Pkt (Kurt Röthlin) sowie die 98 Pkt (Renato Schulthess, Andreas Berger) dürfen sich sehen lassen. Die ausgesetzte Sonderprämie, bei 100 Pkt. in einem der beiden letzten Schüsse, wurde von Hansueli Tschiemer gewonnen.

Bedingungen 

Wie bereits in den vergangenen Jahren waren die ungewohnt hohen Temperaturen die grösste Herausforderung. Dies war sicher auch ein Grund für die vielen Abmeldungen. Um das Problem der grossen Hitze etwas zu entschärfen, haben die Veranstalter im Stand einige grosse Ventilatoren aufgestellt. Diese brachten wenigsten einen leichten Luftzug. Trotzdem musste nach dem Wettkampf die spezielle Schiessausrüstung getrocknet werden. Freitag- und Samstagvormittag war für gute Resultate sehr geeignet, weil es nahezu windstill war.

Für den einen oder anderen Tiefschuss konnte jedoch nicht nur das Wetter verantwortlich
gemacht werden.

Fazit

Die Armbrustveteranen dürfen auf einen «hitzigen» Anlass zurückblicken. Die Wärme hat einigen Aktiven doch stark zugesetzt. Die Teilnehmerzahl war gegenüber dem letzten Jahr um 33 Schützen tiefer. Da es in den letzten Jahren um diese Zeit jeweils immer sehr heiss war, müsste vielleicht einmal eine zeitliche Verschiebung in Betracht gezogen werden, dies zum Schutz der Veteranen.

Den Kameraden aus Pfungen gebührt ein grosses Lob: Toller Einsatz, es mangelte an nichts. Danke schön.

...weiterlesen
Breitensport

 | 

Weesen
22. Juni 2026

EASF 2026: SPATENSTICH IN WEESEN

Der Startschuss für die Infrastrukturarbeiten des diesjährigen Schützen-Highlights ist gefallen: In Weesen wurde der offizielle Spatenstich für die Fest- und Schiessanlage des Eidgenössischen Armbrustschützenfestes (EASF) vollzogen. Vom 9. bis 19. Juli wird die Gemeinde am Walensee zum landesweiten Zentrum des Armbrustsports. Der anspruchsvolle Aufbau der Infrastruktur wird durch ein starkes Netzwerk aus dem Zivilschutz, lokalen Freiwilligen und der Plattform Swiss Volunteers realisiert.

Höchste Präzision beim Aufbau

Der Aufbau der Schiessanlage erfordert logistische Meisterleistungen. Die gesamte Infrastruktur muss innerhalb kürzester Zeit absolut präzise und sicher errichtet werden. Neben den eigentlichen Schiesslägern entsteht auch ein Campingplatz für die Teilnehmenden, Verpflegungsstände sowie Zonen für das Publikum. Das Organisationskomitee betont, dass beim Bau strengste Sicherheits- und Umweltauflagen eingehalten werden, um den Schutz von Mensch und Natur am Walensee zu garantieren.

Vorfreude auf zehn Tage Spitzensport

Das OK zeigt sich hocherfreut, dass mit dem Baustart der Grossanlass in die finale Vorbereitungsphase einbiegt. Die Organisatoren erwarten ein Schützenfest der Extraklasse, das neben dem sportlichen Wettkampf auch die Kameradschaft und die Tradition des Armbrustschiessens in den Vordergrund stellt. Die Bevölkerung von Weesen und der gesamten Region ist herzlich eingeladen, die Wettkämpfe im Juli hautnah mitzuverfolgen und die Festatmosphäre zu geniessen.

...weiterlesen
Breitensport
20. Juni 2026

INDOOR SWISS SHOOTING SwissCup 30m: 2. CUP-RUNDE

Mit dem Abschluss der zweiten Cup-Runde stehen die 16 Teams, die am 12. Juli im Rahmen des Eidg. Armbrustschützenfestes (EASF) 2026 in Weesen den Final bestreiten werden, fest.

Das überzeugendste Rundenresultat konnte das Team «Zug 1» vorweisen, das mit 775 Punkten (Christof Arnold 198, Marcel Bütler 195, Michel Stuber 193, Bruno Gössi 189) das höchste Resultat in der zweiten Cup-Runde vorzuweisen hatte. Damit hat das Team aus Zug, das in den letzten drei Jahren immer auf dem Podest anzutreffen war (1x Silber und 2x Bronze), seine Ambitionen, in diesem Jahr nach Gold zu greifen, deutlich gemacht. Dass das Team «Rümlang 1» (768), das
den SwissCup 2024 und 2025 für sich entscheiden konnte, und auch das Team «Frutigen 1» (771), das 2023 zuoberst auf dem Podest stand, im Kampf um den Titel ebenfalls ein gewichtiges Wort mitzusprechen haben, konnten beide Teams mit klaren Siegen in ihren Cup-Feldern ebenfalls unterstreichen.

Vier neue Teams

Vier Teams, die sich im Vorjahr nicht für die Finalteilnahme qualifizieren konnten, haben in diesem Jahr den Sprung ins Finale geschafft: «Degersheim 1», «Gurtnellen 1», «Rheineck 1» und «Kriechenwil 1». Sie werden alles daran setzen, die Finalteilnehmer und vor allem die Favoriten-Teams in Bedrängnis zu bringen und für eine Überraschung zu sorgen.

Hohe Einzelresultate

Die zweite Cup-Runde war erneut geprägt von hohen Einzelresultaten. Das Punktemaximum von 200 Punkten wurde – wie schon in der ersten Cup-Runde – zwar nicht erreicht, aber mit 199 Punkten ist Patrick Wick (Horgen) knapp an diesem Ziel vorbeigeschrammt. Auch die 198 Punkte von Christof Arnold (Zug) und die 197 Punkte von Joel Brüschweiler (Bürglen) und Ralf Zellweger (Herisau-Waldstatt) deuten darauf hin, welches Niveau am Finalwettkampf zu erwarten ist.

Spannender Final wird erwartet

Der Finalwettkampf erhält in diesem Jahr eine spezielle Bühne. Er wird in das EASF 2026 eingebettet und wird am Sonntag, 12. Juli als sportliches Highlight am «Offiziellen Tag des EASF 2026» ausgetragen werden. Damit dürfen sich die Sportlerinnen und Sportler über einen grossen Publikumsaufmarsch freuen. Für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt!

 

...weiterlesen
Nachwuchs

 | 

Rümlang
08. Juni 2026

JUNGSCHÜTZENAUSBILDUNG BEIM ASV RÜMLANG

Jugendarbeit und Nachwuchsausbildung wird bei den Armbrustschützen Rümlang gross geschrieben und mit Herzblut und viel Engagement hat sich der Rümlanger Aurelio Schellenbaum der Aufgabe verschrieben, seinen Schützlingen die «Faszination Armbrustschiessen» näher zu bringen und sie auf ihrem Weg zum Erfolg zu begleiten.

Jeden Montag von 18:00 bis 20:00 stehen den Jungschützinnen und Jungschützen fachkundige Personen im Schützenstand Rümlang zur Seite.

...weiterlesen
Leistungssport

 | 

Innsbruck AUT
04.-06. Juni 2026

AUSTRIA OPEN 10m INNSBRUCK 2026

Vom 04.-06. Juni wurden in Innsbruck die international gut besetzten «Austria Open» mit der Armbrust auf die 10m-Distanz ausgetragen. Das Turnier, an dem sich sechs Nationen (AUT, CRO, CZE, FRA, GER, SUI) in die Startliste eingetragen hatten und das von Deutschland und Frankreich dominiert worden war, zeigte das Schweizer Team gute Leistungen und konnte sich drei Podestplätze sichern.

  • Silber für Joel Brüschweiler bei den Männern
  • Bronze für Joëlle Baumgartner bei den Frauen
  • Bronze für das Schweizer Team
...weiterlesen
Sponsoren

 | 

Weesen
28. Mai 2026

BUSINESS CUP ARMBRUST 30m

Ende Mai 2026 traf Wirtschaft auf Tradition. Über 20 Sponsoren des Eidgenössischen Armbrustschützenfestes (EASF) in Weesen nahmen an einem exklusiven Business Cup auf der 30-Meter-Distanz teil. Im Fokus standen sportliche Erfahrung, Networking und die Vorfreude auf das Eidgenössische, das vom 9. bis 19. Juli 2026 in Weesen stattfinden wird.

Der Fokus des Abends lag auf dem gemeinsamen Erleben und dem lockeren Austausch zwischen den verschiedenen Wirtschaftsakteuren. Unter den teilnehmenden Unternehmen glänzten namhafte Sponsoren wie Radio Zürisee, Tremco Baugeräte AG, Trox Hesco Schweiz AG, STS Systemtechnik Schänis GmbH, Pumpen Lechner GmbH und Debrunner Acifer AG. Für viele Teilnehmende war es die erste Erfahrung mit einer Präzisionsarmbrust auf der traditionellen 30-Meter-Distanz, was für zusätzliche Spannung und viel Gesprächsstoff sorgte.

Feierlicher Ausklang und positive Bilanz

Nach dem packenden Wettkampf ging es zum gemütlichen Teil des Abends über. Bei einem Apéro nutzten die Sponsoren die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Partnerschaften im Hinblick auf das bevorstehende Eidgenössische Armbrustschützenfest zu vertiefen. Der gelungene Event zeigte eindrücklich, wie der Sport die lokale und regionale Wirtschaft verbindet.

In der Firmenwertung sicherte sich das Team der Tremco Baugeräte AG den Turniersieg. Auf dem hervorragenden zweiten Platz folgte die Debrunner Acifer AG, während sich die Mannschaft von Pumpen Lechner GmbH die Bronzemedaille sicherte. In der Einzelwertung überragte Marc Schiesser (Tremco Baugeräte AG), der sich mit einer überzeugenden Leistung den Tagessieg holte.

Co-OK-Präsident Ernst Zellweger nutzte den festlichen Rahmen, um den anwesenden Sponsoren seinen tiefen Dank auszusprechen: «Ohne die grosszügige Unterstützung unserer Wirtschaftspartner wäre ein Fest dieser Dimension nicht durchführbar.» Zellweger gab zudem exklusive Einblicke in den aktuellen Stand der Vorbereitungen für das Eidgenössische Armbrustschützenfest im Juli. Das Organisationskomitee arbeitet auf Hochtouren und die Infrastruktur nehme Form an. Sein optimistisches Fazit des Abends: «Wir sind voll auf Kurs und freuen uns auf ein unvergessliches Schützenfest in Weesen.» Der Business Cup hat perfekt gezeigt, dass die Vorfreude und der Zusammenhalt zwischen Sport und Wirtschaft in der Region riesig sind.

...weiterlesen